Tierisches Findelkind sucht sein Zuhause

Zell. Das Fundbüro der Verbandsgemeinde Zell ist »auf den Hund gekommen«: Ende November wurde der junge Jack Russel Terrier im Merler Bachtal aufgefunden. Seitdem ist er in einer »Pflegefamilie« untergekommen. Doch so kurz vor Weihnachten bleibt die Hoffnung der Verwaltungsmitarbeiter, dass sich die Besitzer melden.

Mit traurigen Augen blickt der weiß-braune Rüde in die Kamera: Ist dieser Hund etwa ausgesetzt worden? Die Verantwortlichen des Zeller Fundbüros wollen das nicht wahrhaben. Und dagegen sprechen auch mehrere Sachen: »Als er gefunden wurde, war er in einem wohlgenährten Zustand«, berichtet Sigrid Heimes. Und auch das Ehepaar, das sich derzeit um den Findelhund kümmert, weiß nur Gutes zu berichten: Er sei gut erzogen, gehe artig an der Leine. Abends weine er sich in den Schlaf, berichtet sein »Frauchen auf Zeit«. Sie ist sich sicher: »Er vermisst seine Familie.« Das Problem: Das Jungtier wurde ohne Chip und ohne Halsband gefunden. Gut möglich, dass er sich bei einem Spaziergang losgerissen hat. Denkbar ist auch, dass er Touristen gehörte, die nach erfolgloser Suche nach Hause zurückkehren mussten. Das alles zusammen erschwert die Suche. Alle Beteiligten möchten jedoch verhindern, dass unterm Weihnachtsbaum auch auf Seiten der bisherigen Besitzer Tränen fließen und haben beschlossen, »noch einmal aktiv zu werden«, so Sigrid Heimes.

 

 

Derzeit befinde sich der Hund zwar in sehr guten Händen, aber das sei keine Dauerlösung. Wer den Hund oder seine Besitzer kennt, der kann sich bei Sigrid Hermes, Telefon 0 65 42 / 7 01 21, oder ihrem Kollegen Kevin Kleinert, Telefon 0 65 42 / 7 01 26 melden.

Foto: Scherer

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AOK zieht sich aus Cochem zurück

Cochem. Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber dem Cochemer WochenSpiegel. Ausschlaggebend für die Überlegungen waren demnach auch die Erfahrungen und Folgen der Corona-Pandemie. Jan Rößler: »Die Beratung am Standort Cochem endete am 16. März 2020 aufgrund der eingetretenen Corona-Pandemie. Aufgrund des geänderten, generellen Kundenverhaltens schon weit vor der Pandemie, eben in Richtung digitaler und telefonischer Kontaktkanäle, wird die Beratung in Cochem, als kleinerer Standort, nicht wieder aufgenommen.« Die Beratung der Mitglieder der AOK soll nun unter anderem durch Kundenberaterinnen und Kundenberater auch zu Hause im Rahmen des Außendienstes erfolgen. Alle Arbeitsplätze bleiben, nach Angaben von AOK-Pressesprecher Jan Rößler, in der Region erhalten. »Nach Beendigung der Beratungsstelle Cochem sind alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im nächst erreichbaren Kundencenter (etwa Daun, Simmern, Mayen) weiterhin für unsere Versicherten aktiv.« Stadtbürgermeister Walter Schmitz bedauert auf Anfrage des WochenSpiegel den Weggang. »Jeder Arbeitsplatz, der in Cochem weggeht, tut uns weh. Wenn aber dann eine Institution wie eine Krankenkasse weggeht, die den Charakter einer Kreisstadt mitprägt, ist dies besonders schmerzlich.«  Herber Schlag für die Kreisstadt Cochem: Die AOK, einzige Krankenkasse die noch ihre Büros in Cochem hatte, schließt nach WochenSpiegel-Informationen die Geschäftsstelle Ende Februar für immer.  Dies bestätigt AOK-Pressesprecher Jan Rößler gegenüber…

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