Unfallflüchtiger "bittet Zivilstreife um Hilfe"

St.Aldegund. In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 2. auf 3. März, ist ein Autofahrer in St. Aldegund mit bis zu 200 km/h vor der Polizei geflüchtet und hat eine in Bremm eine Zivilstreife gebeten ihn "mitzunehmen". Das teilt die Polizei Zell mit.

Die Polizei schildert den Vorfall wie folgt: Der Mann entzog sich an der B 49 - in der Ortslage St. Aldegund - einer Polizeikontrolle. Trotz Verfolgung mit Blaulicht und Martinshorn flüchtete er mit hoher Geschwindigkeit in die engen Gassen des Moselortes. Er kollidierte dabei seitlich mit einer Hauswand und entfernte sich dann mit geschätzten 200 km/h in Richtung Bremm. Nach sofort eingeleiteter Fahndung mit Unterstützung der Polizei Cochem und einem Polizeihubschrauber konnte der beschädigte Sportwagen schließlich kurze Zeit später verlassen in Ediger-Eller aufgefunden werden. Die Suche nach dem flüchtigen Fahrer wurde fortgesetzt. Im Rahmen einer Personenkontrolle in Bremm wurde eine Polizei-Diensthundeführerin dann gegen 0.35 Uhr von einem knapp 30-jährigen Mann, der mit zerissener Hose vom Radweg am Moselufer aus Richtung Eller kam, angesprochen und um Mitnahme in Richtung St Aldegund gebeten: Dem stark alkoholisierten Moselaner konnte sofort geholfen werden: Fahrzeug und Führerschein sind sichergestellt, Blutprobe entnommen, ein Strafverfahren ist eingeleitet. Die Polizei Zell bittet Zeugen oder durch die Flucht gefährdete Personen, sich zu melden. 

Hinweise unter: 0 65 42 / 9 86 70.

Themenfoto: Archiv

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