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Kaller Rathaustüren bis auf Weiteres geschlossen

Die Gemeinde Kall reagiert auf die deutlich steigenden Covid-19-Infektionszahlen mit verschiedenen Maßnahmen. Zum einen wird das Serviceangebot im Rathaus wie im Rahmen der „ersten Welle“ im Frühjahr nur noch nach vorheriger Terminabsprache zu nutzen sein. Bürgermeister Hermann-Josef Esser baut hier auf die Vernunft der Kaller Bürgerinnen und Bürger: „Zum Schutz sowohl der Besucher als auch der Beschäftigten im Rathaus werden die Rathaustüren ab Montag, 2. November, bis auf weiteres geschlossen bleiben.
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Die Gemeinde Kall reagiert auf die deutlich steigenden Covid-19-Infektionszahlen mit verschiedenen Maßnahmen. Rathausbesuche etwa sind nur nach voriger Terminvereinbarung möglich. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall

Die Gemeinde Kall reagiert auf die deutlich steigenden Covid-19-Infektionszahlen mit verschiedenen Maßnahmen. Rathausbesuche etwa sind nur nach voriger Terminvereinbarung möglich. Foto: Alice Gempfer/Gemeinde Kall

Er sei froh, so Esser, dass man die Büros in den vergangenen Monaten bereits mit Spuckschutz und weiteren Vorkehrungen ausgestatte habe, so dass Bürgerinnen und Bürger nach Terminabsprache empfangen werden können. Sie werden dann jeweils vom zuständigen Sachbearbeiter an der Türe abgeholt. Vorbehaltlich der jeweils aktuellen Corona-Schutzverordnung sollen das Haus der Begegnung und die Bibliothek unter den festgelegten Schutzmaßnahmen zunächst weiter geöffnet bleiben. Ausfallen müssen hingegen die geplanten und bereits angekündigten Vorlesenachmittage in der Bibliothek. Auch das Hallenbad wird ab Montag, 2. November, geschlossen. Sporthallen und -plätze sind gemäß Corona-Schutzverordnung für den Freizeitsport gesperrt. Die offene Jugendeinrichtung „Schülercafé“ muss den Betrieb ebenfalls bis auf weiteres einstellen. Esser: „Diese Einschnitte, von denen ja auch die Vereine sowie die Jugendarbeit betroffen sind, fallen uns besonders schwer. Leider sind die Schließungen in der aktuellen Situation aber geboten.“ Der Bürgermeister bittet um Verständnis, dass das Ordnungsamt, für das die momentane Infektionslage nur unter Ableistung von Überstunden zu meistern ist, anderen Aufgaben nicht so zeitnah wie sonst nachkommen kann. „Dazu gehören etwa Hundeangelegenheiten und Heckenrückschnitte“, so der Ordnungsamtsleiter Harald Heinen. Momentan sei insbesondere die Überstellung von Quarantäneverfügungen von oberster Priorität.