Michael Nielen

"Landal Resort Eifeler Tor" ist eröffnet

Staunend bleiben die Gäste, die über die Promenade im Landal Resort Eifeler Tor flanieren, immer wieder stehen. Einige bewundern den eleganten Charakter der Architektur der Häuser im Resort, andere genießen minutenlang den Blick hinab in das zauberhafte Rurtal. Nach mehrjähriger Plaungs- und Bauzeit wurde der neue Komfort-Ferienpark am Rursee feierlich eröffnet.
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Heimbachs Bürgermeister Bert Züll sagte: »In den vergangenen zehn Jahren stand ich als Bürgermeister oft am Rednerpult und habe großartige Projekte vorgestellt. Aber dieses Projekt übertrifft alles Bisherige.« Züll erinnerte an die Entstehungsgeschichte. Bereits 1977 trat der Bebauungsplan in Schwammenauel in Kraft. Züll: »Projektentwickler kamen und gingen. Mal war die fünf Hektar große Fläche zu klein, mal haperte es an der Finanzierung.« 50 Millionen Euro investiert Die Misere änderte sich, als 2007 Vertreter der Firma Dormio eine erste Projektskizze für das Feriendorf »Eifeler Tor« im Heimbacher Rathaus präsentierten. 2008 wurden die Pläne konkreter. Schrittweise wurde das Großprojekt gebaut und in Betrieb genommen. Rund 50 Millionen Euro wurden investiert, 1100 Betten stehen in nun insgesamt 96 Villen und 74 Appartements bereit. Resort-Manager Serge van der Heijden: »In diesem Jahr rechnen wir mit 160.000 Übernachtungen.« Dass kein Vertreter der Bezirks- und Landesregierung der Eröffnung beiwohnte, bedauerte Bürgermeister Züll: »Ich hoffe, dass es nicht damit zusammenhängt, dass das Pumpspeicherkraftwerk am Rursee auch wegen des Widerstandes aus Heimbach zu den Akten gelegt werden musste.« Landal GreenParks betreibt in Europa derzeit 74 Parks. Das Resort Eifeler Tor gehört zweifelsfrei durch seine einmalige Lage und seine komfortable Ausstattung zu den derzeit schönsten Landal-Einrichtungen generell. Zum Konzept des Landal Resorts Eifeler Tor zählt, dass die Besucher nicht ausschließlich im Park bleiben. Stattdessen werden sie auf die Schönheiten der Eifel und der angrenzenden Städte aufmerksam gemacht. Touristischer Aufschwung Für Heimbach mit seinen 4300 Einwohnern bedeutet der Ferienpark einen großen Aufschwung im touristischen Bereich. Überrascht ist der Resort-Manager vom Publikum, das bisher im Park begrüßt werden konnte. 56 Prozent der Gäste kamen aus den Niederlanden, 31 Prozent aus Deutschland, speziell aus den umliegenden Ballungszentren, 13 Prozent aus Belgien und aus ferneren Ländern wie etwa Kuwait. Van der Heijden: »Damit ist der Anteil an deutschen Gästen für Landal-Verhältnisse ungewohnt hoch.« Doch nicht nur Übernachtungsgäste können im Resort bestens entspannen. Auch für die Bewohner der Region ist der Park durch seine Gastronomiebetriebe, darunter das urig-schicke Heimbacher Brauhaus mit eigenem Bier, zum beliebten Ausflugsziel geworden. Für Bevölkerung offen Denn die Restaurants und die Geschäfte an der Promenade stehen jedem Gast offen, nicht nur den Übernachtungsgästen. Erster Anlaufpunkt für alle Gäste, die mit dem Auto anreisen, ist der große Zentralparkplatz an der Landstraße L 15. Von dort aus geht es zu Fuß in das Resort, an der Rezeption vorbei hinab auf die Promenade. Unmittelbar an diese Promenade grenzen diverse Geschäfte: Ein Supermarkt, ein Geschäftshop, ein Nationalpark-Infopunkt mit Fahrradverleih, ein Outdoor-Shop, ein Geldautomat sowie diverse Gastronomiebetriebe. Im italienischen Restaurant und im Heimbacher Brauhaus stehen im Innenbereich jeweils 120 Plätze bereit, hinzu kommt ein großer Terrassenbereich. Attraktion im Brauhaus ist das Heimbacher Bier, das als Helles, Dunkles und Zwickel ausgeschenkt wird.