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Markus Ramers will in den Landtag

Markus Ramers, Vorsitzender der SPD im Kreis Euskirchen, will in den Landtag. Er kündigte heute an, für seine Partei bei den Landtagswahlen im Ma1 2017 antreten zu wollen.
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Markus Ramers will in den Landtag. Foto: Tameer Eden

Markus Ramers will in den Landtag. Foto: Tameer Eden

Markus Ramers: „Ich bewerbe mich, weil der Kreis Euskirchen eine Vertretung mit ebenso großem sozialem Wertebewusstsein wie Durchsetzungsvermögen in Düsseldorf braucht.“ Zunächst möchte der in Bad Münstereifel tätige Lehrer die Mitglieder der SPD im Wahlkreis 8 (Euskirchen I) davon überzeugen, ihn im September als Kandidaten aufzustellen und mit ihm gemeinsam in den Wahlkampf zu gehen. Ramers: „Dazu werde ich im Vorfeld den SPD-Ortsvereinen im Wahlkreis Rede und Antwort stehen, denn der Rückhalt und die Bedürfnisse der Basis sind mir sehr wichtig.“

Kein Unbekannter

Der 29-Jährige ist auch in der Politik im Kreis Euskirchen kein Unbekannter: Er sitzt für die SPD seit 2009 im Gemeinderat in Blankenheim und im Kreistag in Euskirchen. Markus Ramers ist unter anderem stellvertretender Landrat, Vorsitzender des Kreistags-Ausschusses für Bildung und Inklusion und Vorsitzender der Bürgerstiftung der Kreissparkasse Euskirchen. Am St. Michael-Gymnasium unterrichtet Ramers die Fächer Mathematik und Geschichte. Markus Ramers wohnt in Freilingen, ist verheiratet und gerade Vater eines Sohnes geworden. „Besonders wichtig ist mir, ein Kandidat - und dann auch Abgeordneter - 'zum Anfassen' zu sein. Ich will keine Entscheidungen in Düsseldorfer Hinterzimmern treffen. Mir ist wichtig, vor Ort zu sein, die Probleme selber zu sehen und dann Möglichkeiten für Lösungen zu suchen. Politiker sind nach meiner Vorstellung Dienstleister, die Lösungen suchen. Austausch, Anregungen und Kritik sind mir wichtig - ich will sehen, was es wo zu verbessern gibt“, beschreibt Ramers seine Vorstellung eines guten Abgeordneten.


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