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Rekordjahr für Kunstakademie Heimbach

Die Internationale Kunstakademie Heimbach blickt auf ein Rekordjahr zurück. Exakt 1074 Teilnehmer nutzten das breitgefächerte Kursangebot der Bildungseinrichtung auf Burg Hengebach im Jahr 2015.
Sie hoffen, dass 2016 ein ebenso erfolgreiches Jahr für die Kunstakademie wird wie 2015: Landrat Wolfgang Spelthahn und Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehn-der (4.u.5.v.l.), Fördervereinsvorsitzender Fred Kessel (r.), Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer (l.) und einige der Dozenten.

Sie hoffen, dass 2016 ein ebenso erfolgreiches Jahr für die Kunstakademie wird wie 2015: Landrat Wolfgang Spelthahn und Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehn-der (4.u.5.v.l.), Fördervereinsvorsitzender Fred Kessel (r.), Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer (l.) und einige der Dozenten.

Damit hat die im Herbst 2009 eröffnete Akademie erstmals die 1000er Marke überschritten. Die gut 140 Kurse der 53 Dozenten aus 14 Nationen lockten aber nicht nur Menschen aus der Region an. Zunehmend reisten Teilnehmer aus anderen Bundesländern, aus der Schweiz, Luxemburg, Belgien und den Niederlanden an, um ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. So wie Annemarie Franzen aus Bad Münstereifel. Die Malerin mit Atelier besuchte 2015 ein Wochenendseminar von Henryk Kita und war begeistert. "Ich habe eine regelrechte Explosion erlebt. Nach den Impulsen des Dozenten ging das Malen wie von selbst. Ich habe nur einen Tag gebraucht, um mein persönliches Meisterwerk zu schaffen", strahlte die 60-Jährige während der Eröffnung der 36. Werkschau der Kunstakademie. Sie hatte ein Triptychon gemalt, das nun neben weiteren Teilnehmerarbeiten in der Akademie zu sehen ist.

Engagement

"Ich habe mich schon für weitere Kurse angemeldet", berichtete Annemarie Franzen, die seit 2009 künstlerisch aktiv ist. Als gut vernetzte Aktive wird die hauptberufliche Mitarbeiterin einer Pressestelle sicher ihren Teil dazu beitragen, das Renommee der Kulturhochburg zu verstärken. Beim gut besuchten Neujahrsempfang der Akademie dankte Landrat Wolfgang Spelthahn als Vorsitzender des Trägervereins allen, die Anteil an der Erfolgsgeschichte der Akademie haben: dem kleinen Team um Akademiedirektor Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, den Mitgliedern des Trägervereins, den Sponsoren, der Stadt Heimbach, den über 130 Mitgliedern des Fördervereins um Fred Kessel und nicht zuletzt den vielen ehrenamtlich Aktiven. "Dank des leidenschaftlichen Engagements so vieler ist es wieder ge-lungen, mit kleinem Budget Großes zu leisten", zollte Landrat Wolfgang Spelthahn allen Mitwirkenden Respekt und Anerkennung. Über den Kursbetrieb hinaus war die Akademie wieder auf vielen Feldern aktiv.

Alt-Ausstellung

Glanzlicht des Jahres 2015 war die Würdigung des Lebenswerks von Otmar Alt in einer Ausstellung. Tausende Besucher sahen die 125 Werke, in über 100 Führungen gab es reichlich Zusatzinformationen. Auch mit dem Skulpturenprojekt "Kunst im Busch" strahlte die Akademie 2015 weit über die Eifel und NRW hinaus. Viele Kinder und Jugendliche wurden in über 30 Terminen im Rahmen des NRW-Kulturrucksack-Projekts selbst aktiv. Weitere wurden bei "Kunst, Sport, Spaß", der Entdeckerwoche und an den Kreativtagen zu kleinen Künstlern. Die Sommerakademie und das Akademiefest waren ebenso fester Bestandteil des Jahresprogramms wie die Werkschauen mit Teilnehmerarbeiten. Die sieben Ausstellungen wurden 2015 von 5500 Gästen besucht.

Kick-off

Am Samstag, 16. Januar 2016, lädt die Akademie Neugierige zu ihrem Kick-Off-Tag mit elf Schnupperkursen und einer Akademieführung ein. Willkommen ist jedermann, ob jung oder alt, ohne oder mit Vorerfahrungen (Anmeldung erforderlich, Infos unter www.kunstakademie-heimbach.de). Die Sommerakademie findet in diesem Jahr vom 11. bis 16. Juli statt, die Akademie für junge Leute vom 19. bis 22. August, das Akademiefest steigt am 28. August. Bei den Entdeckerwochen in den Herbstferien sind wieder Sechs- bis Zehnjährige willkommen. Akademiedirektor Prof. Zehnder ist fest davon überzeugt, dass auch 2016 ein erfolgreiches Jahr wird, "denn die Kunst gehört zum Leben wie Es-sen und Trinken". In einem Grußwort unterstrich Heimbachs Bürgermeister Peter Cremer die große Bedeu-tung der Akademie für Heimbach und die Eifel. Das Querflötenensemble "Seitenwind" der Musikschule Düren verlieh dem Neujahrsempfang musikalischen Glanz.


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