Red/Rainer Züll

Sacro-Pop für die Hilfsgruppe Eifel

Kall. Die Band »Spirit« spendete 600 Euro vom Verkauf ihres Albums »Karussell«.

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Seit mehr als 15 Jahren tourt die Sacro-Pop-Band »Spirit« durch Eifeler Kirchen und Säle.  Für die Band spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine große Rolle.

Seit mehr als 15 Jahren tourt die Sacro-Pop-Band »Spirit« durch Eifeler Kirchen und Säle. Für die Band spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine große Rolle.

Foto: Wallraf

Sie sind seit mehr als 15 Jahren in der Eifel unterwegs, um Kirche lebendig und abwechslungsreich zu gestalten. »Spirit« nennt sich die Band mit acht Musikern, die mit frischem Sacro-Pop Jugendmessen, Hochzeiten, Weihnachtsmärkte oder auch private Feiern mit einer vielfältigen musikalischen Mischung begleiten.

Immer wieder schafft es die Band, bei ihren Konzerten die Kirchen und Säle zu füllen. Erfolgreich ist Spirit auch mit ihrer im Dezember 2021 veröffentlichten CD »Karussell«, auf der sich erstmals fünf eigene Stücke befinden.

Die acht Akteure der Band haben die Corona-Zeit genutzt, sich den Traum einer eigenen CD zu verwirklichen. »Spirit« sind Bandleader Michael Remer, Kathrin Wallraf, Simon Bungartz, Maike Ziemann, Stephanie Reichenberger, Anna Jardin, Svenja Keutgen und Maja Diederichs. Die Band covert bekannte Stücke aus Rock und Pop als auch gefühlvolle Balladen und modernes geistliches Liedgut.

Auf Kirmesbühnen trifft man Spirit indes nicht an. Bandmitglied Kathrin Wallraf: »Für uns spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Glaube eine Rolle«. Die Songs sollten auch Botschaften vermitteln.

Mit Technik und mit Instrumenten ist die Band bestens aufgestellt. Gitarre, Bass, Schlagzeug, E-Piano, Oboe, Keyboard und Percussions machen die Vielseitigkeit möglich, die »Spirit« auszeichnet. Ein weiteres Merkmal sind die Gesangsparts vom starken Solo bis hin zum mehrstimmigen Chorgesang. Mit ihrem Album »Karussell« tourt Spirit seit Dezember durch die Eifel. Dabei steht auch ein weiterer sozialer Aspekt im Vordergrund, wie Kathrin Wallraf bei einem Besuch des Monatstreffens der Hilfsgruppe Eifel berichtete. Weil alle Musiker der Band von der Hochwasser-Katastrophe im Juli 2021 verschont geblieben seien, habe man zum Start des CD-Verkaufs beschlossen, einen Teil der Einnahmen an die Hilfsgruppe zu spenden, die viele Flutbetroffene unterstützt habe.

Mit ihrer Bandkollegin Stephanie Reichenberger übergab sie einen Spendenscheck über 600 Euro an Kathi Greuel und Damar Poth von der Hilfsgruppe Eifel.

Eine weitere Spende von 1000 Euro bekam die Hilfsgruppe von Roswitha Schmidt aus Kall und Marianne Werner aus Gemünd. Die beiden Frauen basteln und backen schon seit Jahren in der Vorweihnachtszeit und verkaufen ihre Sachen beim Zülpicher Markt und in Kall beim Weihnachtsmarkt des Vereins zur Erhaltung der Gaststätte Gier.


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