Michael Nielen

Tödlicher Sturz vom Felsen

Am Sonntagnachmittag, 14. Juli, erlitt ein 17-jähriger Jugendlicher aus den Niederlanden tödliche Verletzungen, als er ohne festgestelltes Fremdverschulden von einem Felsen etwa zehn Meter in die Tiefe stürzte. Der eingesetzte Notarzt konnte trotz umfangreicher Reanimationsversuche nur noch den Tod des Jugendlichen feststellen.
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Der 17-Jährige hielt sich nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei seit Samstag, 13. Juli, mit vier weiteren gleichaltrigen Jugendlichen zum Urlaub auf einem Campingplatz in Heimbach auf. Am Sonntag fuhren die jungen Männer mit Fahrrädern nach Nideggen, um dort im Bereich "Im Effels" in den Felsen zu klettern. Nach 17 Uhr stürzte der niederländische Staatsangehörige dann von einem bereits bestiegenen Felsen ab, weil er am oberen Rand des Gesteins noch einen privaten Haken lösen wollte. Mehrere Ersthelfer versuchten dem Abgestürzten noch zu helfen. Die vier übrigen Jugendlichen wurden von Rettungskräften zum Feuerschutztechnischen Zentrum nach Stockheim gebracht, wo sie durch einen Notfallseelsorger betreut wurden. Die Erziehungsberechtigten wurden ebenfalls informiert. Foto: Archiv