Welt-Pinguin-Tag

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Zum Welt-Pinguin-Tag am 25. April stellt der Weltvogelpark Walsrode 4 interessante Fakten über Pinguine vor: • Verliebte Pinguinmännchen überreichen den Weibchen Kieselsteine, wenn sie sie mögen. Steine dienen als Unterlage für die Nistplätze, um das Ei vor dem Eis zu schützen und sind somit wichtig für die Brut. Da diese Steine in den kalten Gebieten meist mit großen Mühen unter dem Eis hervorgepickt werden müssen, ist dieses Geschenk eine große Geste unter den Tieren. • Einige Pinguine halten Temperaturen von bis zu -70 Grad Celsius aus. Dabei schützen sie ihre wasserabweisenden Federn und die Fettschicht darunter vor dem Auskühlen. Damit sie bei diesen Temperaturen nicht auf dem Eis festfrieren, hat sich die Natur für die Füße der Pinguine etwas Besonderes einfallen lassen. Die Venen und Arterien laufen in den Beinen direkt nebeneinander. Dabei kühlt das aus den Füßen zurückgepumpte venöse Blut das arterielle Blut. Das kommt also bereits kalt in den Füßen an. Die Füße der Pinguine sind fast so kalt wie das Eis. Dadurch taut das Eis nicht an und die Vögel können nicht am Boden festfrieren. • Keine der Pinguinarten kann fliegen. Stattdessen haben sie sich zu sehr guten Schwimmern und Tauchern entwickelt. Kaiserpinguine können unter Wasser zum Beispiel 18 km/h schnell werden. Die schnellste Pinguinart sind allerdings die Eselspinguine. Für kurze Momente können sie eine beeindruckende Geschwindigkeit von bis zu 36 km/h erreichen. • Die ausdauerndsten Schwimmer unter den Pinguinen sind die Goldschopfpinguine. Diese Art lebt auf einer Inselgruppe im Indischen Ozean. Nach der Brutzeit verlassen sie die Inseln und schwimmen für ungefähr ein halbes Jahr durch das Meer. Ohne eine Pause legen sie so fast 12.000 Kilometer zurück bis sie zur Paarungszeit wieder zu den Brutplätzen zurückkehren.

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