Eine neue Sonnenbrille? Auf diese Aspekte sollte man unbedingt achten

Sonnenbrillen gibt es in klassische, sportlich oder im Retro-Design. Allerdings sind sie weit mehr als nur ein sommerliches Accessoire, sondern ein wichtiger Schutz für die Augen. Und das nicht nur in der hellen, warmen Jahreszeit, sondern auch in den übrigen Monaten.

Am wichtigsten ist der UV-Schutz

Jedes Kind weiß heute, dass die Haut insbesondere an heißen, sonnigen Sommertagen durch Sonnenmilch oder ein vergleichbares Produkt vor der Wirkung der UV-Strahlen geschützt werden muss. Dabei wird leider zu oft ignoriert, dass auch die Augen vor diesem nicht sichtbaren Teil des Sonnenlichtes geschützt werden müssen. Dabei genügt es nicht, die Gläser einfach nur zu verdunkeln – deshalb fallen die Billig-Modelle vom fliegenden Händler am Urlaubsstrand zumeist auch krachend durch die Produkttests. Fachleute begründen ihr Urteil so: Dunkle Gläser sorgen für eine Weitung der Pupillen. Wenn die Gläser keinen UV-Schutz bieten, dringt sogar noch mehr der gefährlichen Strahlung ins Innere des Auges. Wer sich für eine Gucci Sonnenbrille Damen entscheidet, macht hingegen keinen Fehler. Zwar muss man für eine solche Brille etwas tiefer in die Tasche greifen, dafür werden beim UV-Schutz der Gläser allerdings keine Kompromisse gemacht. Fachleute empfehlen, auf bestimmte Angaben an beziehungsweise zu den Gläsern der Sonnenbrille zu achten: Das CE-Zeichen ist obligatorisch, außerdem weist bei guten Brillen ein Aufkleber oder eine anderweitige Beschriftung auf einen hundertprozentigen UV-Schutz hin. Die Filterkategorie nach DIN EN 1836 sowie die Angabe eines europäischen Herstellers sind weitere Merkmale einer guten Sonnenbrille.

Wie steht es um die Verarbeitung?

Gute Sachen kosten Geld – und sehr gute Dinge manchmal etwas mehr. Es lohnt sich aber, auch bei den Brillen auf Hersteller wie Gucci zu setzen. Zwar haben Produkttests gezeigt, dass sogar preisgünstige Sonnenbrillen aus dem Discounter hinsichtlich des UV-Schutzes mithalten können. Doch es kommt nicht nur auf die Gläser, sondern auch auf das Gestell an – und hier hat handwerkliche Qualität ihren Preis. So weisen billige Sonnenbrillen im Test oftmals lose Gläser und lockere Scharniere auf. Einige Brillen erwiesen sich bereits beim einfachen Zusammenlegen als schief verarbeitet, sodass die Brille ein unangenehmes Tragegefühl vermittelt. Auch beim Sitz auf der Nase sowie bei der Beschaffenheit der Brillenbügel schneiden höherpreisige Markenbrillen tendenziell am besten ab.

Wo kauft man eine Sonnenbrille am besten?

Auch wenn es verlockend sein mag: Der Stand auf dem Flohmarkt am Urlaubsort oder der fliegende Händler am Strand sind die schlechtesten Adressen für den Kauf einer Sonnenbrille. Manchmal scheint man dort sogar Markenware großer Labels zu bekommen, doch nur in den seltensten Fällen handelt es sich um hochwertige Originale. Abgesehen von dem Risiko, dass einem die neue Sonnenbrille beim Zoll wieder abgenommen werden könnte, kann man kaum von einem nennenswerten Schutz der Augen sprechen.

Auch der Souvenirshop ist eher weniger zu empfehlen. Zwar verkauft man dort in der Regel keine Piraterie-Produkte. Schon aufgrund des Preisniveaus hat der Souvenirhandel aber eher Spaßbrillen im Angebot, die allenfalls als Accessoire für die abendliche Beachparty taugen, nicht jedoch als Schutz gegen die Kraft der Sonne.

Am besten kauft man eine Sonnenbrille (auch ohne Glasstärke) im Fachgeschäft für Augenoptik, auch wenn die Brillen dort etwas mehr Geld kosten. Eine ebenso empfehlenswerte Alternative sind zertifizierte Vertragshändler, die garantiert echte Designer-Modelle im Angebot haben. Eine solche Investition lohnt sich in jeder Hinsicht, denn die Sonnenbrillen sehen nicht nur stylish aus, sondern schützen die Augen zuverlässig vor UV-Strahlung und sind so gut verarbeitet, dass man jahrelang Freude an dem Erwerb haben kann.