Sicher im Job und am Arbeitsplatz - mit Prüfplaketten Unfälle im Unternehmen verhindern

Die Statistiken verzeichnen Dank der Corona-Pandemie einen deutlichen Rückgang der Arbeitsunfälle in Deutschland. In den vergangenen Jahren pendelten die Zahlen immer zwischen 800000 und 900000. 2020 sanken die Arbeitsunfälle auf etwa mehr als 760000. Um die Zahlen weiter zu senken, oder aber auf niedrigem Niveau zu halten, spielt auch die Betriebssicherheit eine große Rolle. Leitungen müssen regelmäßig überprüft, Computer und andere technische Geräte müssen in gleichen Abständen kontrolliert werden. Vor allem aber bei schwerem Gerät sollte stets auf Arbeitssicherheit und Wartung großer Wert gelegt werden. Hilfreich dabei: Prüfplaketten, die stets das Prüfintervall angeben. Je nach Einsatzort gibt es andere Anforderungen an Design und Material. Hier ein Überblick.

Die unterschiedlichen Angaben auf Prüfplaketten

  • Monate / Jahreszahlen:
    Diese Plaketten kennt man auch vom Autokennzeichen. Sie sind mit den Grundangaben, in welchem Monat und in welchem Jahr die nächste Prüfung ansteht, ausgestattet. Man kann sie auch in unterschiedlichen Farben erwerben, sodass bereits auf den ersten Blick ersichtlich ist, in welchem Jahr die letzte Prüfung durchgeführt wurde. Ergänzt durch Signalbegriffe, wie etwa “Verfallsdatum” oder aber genauere Prüfangaben, wie “Nächste Wartung” oder “Geprüft am, von” kann ein kleiner Aufkleber auf einem Blick sehr viel Informationen vermitteln.
  • Barcode:
    Hierbei handelt es sich um stark individualisierbare Plaketten. Der Kunde kann sein Firmenlogo darauf platzieren und hinter dem Barcode alle nötigen, immer aktualisierbare Informationen hinterlegen. Allerdings benötigen die zuständigen Mitarbeiter ein Gerät oder eine App, die den Barcode auslesen können.
  • Prüfvorschriften:
    Sehr viele Prüfungen sind auch gesetzlich vorgeschrieben. Um diesen Umstand hervorzuheben, gibt es auch Prüfplaketten, die auf den gesetzlichen Hintergrund hinweisen. Dazu zählen die Plaketten: “Geprüft nach DGUV Regel 100-500”, “Geprüft gemäß VDE” oder etwa “Lagereinrichtung, geprüft gem. DIN EN15635 DGUV Regel 108-007”.

Die unterschiedlichen Materialien

Von der Form her sind die meisten Prüfplaketten rund. Das Material richtet sich nach dem Einsatzbereich der Plaketten. Handelt es sich um chemisch belastete Zonen in Industriehallen oder Laboren, oder geht es mehr darum, bestimmte Versorgungsleitungen im Kellerbereich nachzuvollziehen, oder aber um die Kennzeichnung der Computer im klassischen Bürobereich. Jeder Bereich erfordert eine gut durchdachte Materialwahl, wie z.B. eine Prüfplakette aus Folie oder Gewebe.

Um den Missbrauch der Plaketten zu verhindern, bieten sich Plaketten aus Dokumentenfolie an. Sie können nicht einfach abgelöst werden, sondern werden dabei zerstört. Sie haften permanent, auch auf strukturierten Oberflächen. Plaketten aus Dokumentenfolie eignen sich nur für den Innenbereich.

Wer die Plaketten innen und außen nutzen möchte, kann auf die extra stark haftenden Vinylfolien ausweichen. Diese sind UV-beständig und halten Lösungs- und Reinigungsmitteln stand.

Ebenfalls für den Außen- und Innenbereich geeignet sind Prüfplaketten aus Baumwollgewebe. Sie lassen sich wieder ablösen, sind aber ansonsten sehr robust. Öl, Wasser, Chemie, Lösungsmittel - nichts kann den Plaketten etwas anhaben. Wer all diese Eigenschaften und Plaketten sucht, die auch noch fälschungssicher sind, der sollte sich für die selbstzerstörende Transferfolie entscheiden.

Plaketten aus Acrylatfolie halten Temperaturen bis 200 Grad stand. Dazu sind sie für extrem starke mechanischen Beanspruchungen geeignet, Chemikalien, Lösungsmittel. UV-Strahlung, Öl und Wasser können ihnen ebenfalls nichts anhaben.

Polyesterfolie eignet sich für Plaketten, die stark haften sollen. Sie können nicht übertragen werden, sind zudem auch sehr robust und immerhin bis 150 Grad temperaturresistent. Diese Prüfplaketten gibt es auch metallisiert.

Fazit

Schon in mittelgroßen Betrieben ist es schwierig, den Überblick über die unterschiedlichen Wartungsintervalle zu behalten. Daher ist es wichtig, ein durchgängiges Markierungskonzept für den gesamten Betrieb zu installieren. Prüfplaketten können auf kleinem Raum viel Information transportieren. Nutzt man zusätzlich einen Farbcode, kann kein Kontrolltermin mehr übersehen werden. Hierbei geht es nicht um Bürokratie, sondern um die Sicherheit für aller Mitarbeiter und, gerade bei Chemie- und Industriebetrieben, auch die Sicherheit der Bevölkerung in der Umgebung.