Steuern sparen in der Nordeifel: Simmerath ist die günstigste Gemeinde

Wer Steuern sparen möchte, muss sich kein entlegenes Eiland am anderen Ende der Welt suchen. Auch Deutschland bietet Steuerparadiese, die besonders niedrige Steuersätze bieten. Hierzu gehört die Gemeinde Simmerath. Hier sind nahezu alle Steuerarten ausgesprochen niedrig. Dennoch boomt die Wirtschaft der Gemeinde und die Steuereinnahmen übersteigen die Erwartungen immer wieder deutlich. Wer hier lebt oder ein Unternehmen gründet, hat die Möglichkeit, sehr viel Geld zu sparen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Steuererhöhungen auch in den kommenden Jahren nicht zu erwarten sind. Um die vielfältigen Möglichkeiten der Steuerersparnis nutzen zu können, ist es aber ratsam, mit einem professionellen Steuerberater oder einer Steuerberaterin zusammenzuarbeiten.

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Nordeifel: In Simmerath sind die Steuern angenehm niedrig.

In Simmerath sind die Steuern ausgesprochen niedrig

Simmerath ist für all jene interessant, die ein Grundstück besitzen oder ein Gewerbe betreiben. Das liegt vor allem daran, dass die Hebesteuersätze der Gemeinde für die Nordeifel sehr niedrig sind. Sowohl die Grundsteuer B als auch die Gewerbesteuer sind ausgesprochen günstig und liegen deutlich unter denen der anderen Städte und Gemeinden der Region. Bei der Grundsteuer A, die sich mit Land und Forstwirtschaft beschäftigt, liegt Aachen zwar vor Simmerath, diese Stadt ist mit einer ländlichen Kommune allerdings kaum zu vergleichen. Simmerath ist somit für Bürgerinnen und Bürger und speziell für Betriebe in der Region ein kleines Steuerparadies.

Professionelle Unterstützung beim Steuern sparen

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Mit einem professionellen Steuerberater fällt die Steuerschuld möglichst gering aus.

In Simmerath gibt es zahlreiche Möglichkeiten, um Steuern zu sparen. Um diese alle sinnvoll nutzen zu können, ist es ratsam, mit einem professionellen Steuerberater oder einer Steuerberaterin zusammenzuarbeiten. Diese kennen sich mit den verschiedenen Steuerarten bestens aus und sind in der Lage, geeignete Maßnahmen vorzuschlagen, um die Steuerschuld in der Gemeinde in der Nordeifel so gering wie möglich zu halten.

Eine Kooperation mit einem Steuerberater lohnt sich für nahezu alle Menschen. Egal, ob die Steuern für ein privates Grundstück oder ein Gewerbe berechnet werden sollen, immer besitzen Steuerexpertinnen und Steuerexperten fundiertes Fachwissen zum jeweiligen Thema

Gerade in Simmerath ist es für diese Berufszunft wichtig, regionale Kenntnisse zu haben und sich mit den Besonderheiten der Gemeinde auszukennen. Denn ein Betrieb in Simmerath muss ganz andere Aspekte und Kriterien berücksichtigen als ein Unternehmen in einer Großstadt wie Berlin, Hamburg oder München. Laien können das quasi nicht leisten, weswegen die Expertise von Fachleuten in diesem Bereich sehr viel Wert ist.

Trotz niedriger Steuern boomt die Wirtschaft in Simmerath

Dass Simmerath aufgrund der niedrigen Steuern mit geringen Einnahmen zu kämpfen hätte, ist bei Weitem nicht der Fall. Im Gegenteil Sprudeln die Einnahmen der Gemeinde und bieten ihr einen großen finanziellen Spielraum. Die Grundsteuer A hat bereits im Spätsommer den Wert erreicht, der für das Jahr 2019 zunächst geschätzt wurde. Die Grundsteuer B liegt sogar um 40000 € über diesem Wert. Ähnliche Entwicklungen sind bei der Gewerbesteuer festzustellen. Hier wurde mit jährlichen Einnahmen von 6,8 Millionen Euro gerechnet und dieser Wert wurde bereits im September zu 97% erreicht. Auch in Sachen Umsatzsteuer erfreut sich die Gemeinde an hohen Einnahmen. Des Weiteren sind Mehreinnahmen bei der Vergnügungs- und Hundesteuer festzustellen und der Fremdenverkehrsbeitrag hat bereits mehr als 50000 Euro mehr eingebracht als erwartet. Die Parkgebühren sind auf einem konstanten Level, für die kommenden Monate wird allerdings noch mit einer Steigerung gerechnet.

Diese steigenden Einnahmen der Gemeinde sind nicht zuletzt auf die geringen Steuern zurückzuführen. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen haben ein Interesse daran, sich in Simmerath niederzulassen und ihren Tätigkeiten nachzugehen. Auf diese Weise kommen immer wieder neue und interessante Gewerbe in die Region und bringen Ideen und Geld mit. Zwar nimmt die Gemeinde pro Person beziehungsweise Unternehmen weniger ein, als dies bei anderen Gemeinden der Fall wäre, durch die große Anzahl an steuerpflichtigen Personen und Unternehmen haben sie letztendlich aber mehr Geld zur Verfügung.

Für die nahe Zukunft sind keine nennenswerten Steuererhöhungen in Simmerath zu erwarten

Wegen des großen Erfolges behält Simmerath den Kurs der niedrigen Steuern bei. So hat der Simmerather Bürgermeister Karl-Heinz Hermanns ausdrücklich gesagt, dass es bis zum Jahr 2021 keine Erhöhung der Grund- oder Gewerbesteuer geben wird. Somit können sowohl Grundstücksbesitzer als auch Unternehmerinnen und Unternehmer klar planen und wissen genau, welche Realsteuern auf Sie zukommen. Diese Zusicherung bezeichnet Hermanns als "ein klares Signal an die Bürger". 

Das Modell von Simmerath zeigt, dass niedrige Steuern in Kombination mit schnellem Internet durchaus ein Standortfaktor mit großem Erfolgspotenzial sein können. In den vergangenen Jahren ist die Zahl an erfolgreichen Unternehmen in der Region und speziell in der Gemeinde angestiegen. Die Unternehmerinnen und Unternehmer wissen es zu schätzen, dass sie sich auf eine klar nachvollziehbare Steuerpolitik verlassen können und ihre Finanzmittel effizient planen und einsetzen können. 

Hierdurch gewinnt die Gemeinde ein großes kreatives Potenzial, da viele kluge Köpfe dorthin ziehen. Außerdem entstehen so neue Arbeitsplätze, die sich wiederum positiv auf die Steuereinnahmen der Gemeinde auswirken. Andere Gemeinden wie Roetgen verfolgen einen anderen Weg und kündigen für die kommenden Jahre Steuererhöhungen an. Die kurz- und mittelfristige Zukunft wird zeigen, welche dieser Strategien sich auszahlen und welches Steuermodell erfolgreicher sein wird.