2.000 Schutzanzüge für die Trierer Feuerwehr

Chinesisches Generalkonsulat spendet Ausrüstung

Trier. Das chinesische Generalkonsulat in Frankfurt hat 2.000 Schutzanzüge an die Trierer Berufsfeuerwehr gespendet.

Der Löschzug Olewig der Trierer Feuerwehr holte die Schutzanzüge direkt beim Generalkonsulat in Frankfurt ab und brachte sie nach Trier, wo sie vor allem beim Rettungsdienst und der Feuerwehr zum Einsatz kommen werden. "Damit können wir in der nächsten Zeit unser Personal beim Einsatz entsprechend schützen", sagt der Trierer Feuerwehrchef Andreas Kirchartz. Die Schutzklasse der Kleidung mache sie vor allem geeignet für den Einsatz bei Rettungsdienst. Die Suche vor allem nach geeigneten Schutzanzügen sei in der derzeitigen Krisensituation sehr schwierig. "Wir haben große Probleme, geeignete Lieferanten zu finden", schildert Kirchartz die Lage, "deswegen ist diese Lieferung hochwertiger Schutzanzügen in einer kritischen Phase sehr wichtig." Nach Aussagen der Trierer Feuerwehr sind solche Anzüge derzeit am Markt kaum in ausreichenden Stückzahlen zu bekommen und kosten mit rund 30 Euro pro Stück ein Vielfaches von dem, was in normalen Zeiten verlangt wird.

"Gute Zusammenarbeit zahlt sich gerade in schwierigen Zeiten aus"

Möglich wurde die Lieferung durch den direkten Kontakt des Trierer Oberbürgermeisters Wolfram Leibe zum chinesischen Generalkonsul in Frankfurt, Congbin Sun. "Herr Sun hat mich angerufen und gefragt, ob er uns unterstützen könne. Ich habe ihm den dringenden Bedarf unserer Berufsfeuerwehr nach Schutzanzügen geschildert, eine Stunde später hat man uns den Abholtermin mitgeteilt", erklärt Leibe das Zustandekommen dieser Lieferung. Der Trierer Oberbürgermeister bedankt sich ausdrücklich beim chinesischen Generalkonsul in Frankfurt für die schnelle und unkomplizierte Unterstützung. "Gute Zusammenarbeit zahlt sich gerade auch in schwierigen Zeiten aus."

RED/PA

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