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Achtung vor Trickdiebstahl und falschen Spendensammlern

Aus aktuellem Anlass warnt die Polizei vor Trickdiebstählen beim Geldwechseln und betrügerischen Spendensammlern. In Konz war es in den vergangenen Tagen zu zwei Vorfällen gekommen.
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Trickbetrug

Ein Unbekannter hat am Montagmorgen in der Staße "An der Lichtsmühle" ein ganzes Bündel Geldscheine aus dem Portemonnaie eines hilfsbereiten Bürgers gestohlen. Gegen 9.45 Uhr hatte der Unbekannte sein Opfer auf dem Weg von der Bank zum Auto gefragt,  ob er eine Zwei-Euro-Münze wechseln könne. Der Mann gab ihm zwei Ein-Euro-Stücke. Plötzlich lenkte der Trickdieb den Mann ab, indem er in eine andere Richtung schaute und dabei rief "da hinten kommt ja meine Frau". Der bestohlene Mann blickte ebenfalls in diese Richtung. Offenbar in diesem Moment griff der Täter zu und entwendete das zuvor an einer Bank abgehobene Geld. Der Tatverdächtige ist etwa 35 bis 40 Jahre alt und etwa 1,75 Meter groß, hat kurze mittelblonde Haare, einen südländischen Teint und sprach Deutsch mit ausländischem Akzent. Er trug gepflegte saubere Kleidung. 

Falsche Spendensammlerin

In einem anderen Fall wurde ein älterer Mann am Samstag, 7. November, gegen 14 Uhr von einer Spendensammlerin angesprochen. Auch er hatte kurz zuvor Geld von der Bank abgehoben. Die Frau tat so als sei sie taubstumm und bat um eine Spende. Dabei legte sie dem hilfsbereiten Mann eine Spendenliste vor und übergab ihm einen Kugelschreiber zum Unterschreiben. Während der Angesprochene seinen Namen auf die Liste eintrug, schmiegte sich die Spendensammlerin dicht an den Mann an und umarmt ihn freudig. Offenbar in diesem Moment zog die Frau dem älteren Herren das Geld aus dem Portemonnaie. Der Mann bemerkte von dem Trickdiebstahl zunächst nichts. Erst zuhause stellte er den Diebstahl fest. Die Frau ist etwa 20 bis 25 Jahre alt und etwa 1.50 bis 1.60 Meter groß und schlank. Sie hat dunkelbraune bis schwarze Haare und einen schwarzen Leberfleck an der rechten Wange. Bekleidet war sie mit einer dunklen Hose, einer hellen Bluse und einem Kopftuch.Die Polizei Saarburg bittet um Hinweise unter Telefon 06581/9155-0 oder 06501/9268-0.

Das rät die Polizei

  • Bleiben Sie bei aller Hilfsbereitschaft wachsam
  • Verhindern Sie den direkten Blick in Ihre Geldbörse
  • Geben Sie niemals Ihre Geldbörse fürs Wechseln aus der Hand, schirmen Sie Ihre Geldbörse ab und verweigern sie jeglichen Griff in Ihr Portemonnaie
  • Halten Sie Fremde auf Abstand und lassen Sie sich von Unbekannten nicht bedrängen
  • Wer betrügerische Absichten vermutet, sollte sofort die Polizei informieren.
Foto: Symbolbild/Fotolia


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