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Arena, Messepark und Europahalle bald unter neuer Leitung

Aus zwei mach eins: Ende Juni 2019 zieht sich der langjährige Geschäftsführer der Messe- und Veranstaltungsgesellschaft Trier (MVG), Wolfgang Esser, aus der Geschäftsführung zurück, die dann allein von Essers derzeitigem Partner in der Doppelspitze, Arnd Landwehr, vertreten wird.
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Seit Juli 2018 bilden Wolfgang Esser (l.) und Arnd Landwehr (r.) die Doppelspitze in der Geschäftsführung der Betreibergesellschaft MVG. Foto: Kreller

Seit Juli 2018 bilden Wolfgang Esser (l.) und Arnd Landwehr (r.) die Doppelspitze in der Geschäftsführung der Betreibergesellschaft MVG. Foto: Kreller

Damit ist der 47-Jährige zukünftig nicht nur für den Betrieb von Arena und Messepark zuständig, sondern auch für den der Europahalle, die seit Januar 2018 ebenfalls von der Betreibergesellschaft unterhalten wird. Sowohl für Wolfgang Esser als auch für die MVG endet so nach 16 Jahren der Zusammenarbeit eine Ära. Nicht zuletzt auch aus Altersgründen – Esser begeht 2019 seinen 67. Geburtstag – wird sich der erfahrene Hallenmanager aus der Geschäftsführeretage zurückziehen, ohne jedoch ganz von der Bildfläche zu verschwinden. "Es ist zwar noch kein Plan da, aber ich könnte mir vorstellen, weiterhin etwas im Sportbereich zu tun."

Wechsel gut vorbereitet

Die Veränderung in der MVG-Geschäftsführung ist dabei gut vorbereitet, denn Arnd Landwehr ist bereits seit sechs Monaten aktiv in das Tagesgeschehen eingebunden. Im Veranstaltungsgeschäft ist er ein "alter Hase", zuletzt war er 16 Jahre bei einem großen, in Mannheim ansässigen Promoter für die Sparte Entertainment verantwortlich. "Ich wollte eine neue Herausforderung", erklärt Landwehr. In Trier habe er diese nun gefunden. "Auch familiär passte der Wechsel. Meine beiden Kinder befinden sich im Studium und wohnten zuletzt nicht mehr zuhause."

Bestehendes Konzept soll fortentwickelt werden

Das bestehende Konzept wolle er mit Augenmaß fortentwickeln: "Ich werde nicht alles neu anpacken. Das ist hier auch nicht notwendig. Aber natürlich werde ich versuchen, Veranstaltungen jeglicher Coleur nach Trier zu bringen." Eine Erwartungshaltung spüre er dabei schon, erklärt Landwehr. "Mein Ziel ist es, eine Bereicherung für die Stadt zu sein." JK