Aufruf zum Lebenmittelkauf für Tafel: Betreiber rät davon ab

Trier. Derzeit werden die Lebensmitteldiscounter in einem Facebook-Post darum gebeten, Sammelbehälter für Lebensmittel und Tierfutter aufzustellen, damit Kunden Lebensmittel für die Tafel kaufen können. Der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der die Tafel in Trier betreibt, rät davon ab.

"Eine solche Maßnahme ist mit uns als Träger der Trierer Tafel nicht abgesprochen und wir werden solche Lebensmittel derzeit nicht abholen. Die Lebensmittel können also gar nicht an die Betroffenen weiter gegeben werden", heißt es in einer Mitteilung des SkF

Der SkF sucht bereits nach einer Lösung, wie den Menschen geholfen werden kann, die zur Zeit keine Lebensmittel von der Tafel bekommen können. Ziel ist es einen Weg zu finden, der es diesen Menschen möglich macht, selbst zum Einkaufen gehen zu können und von der Logistik der Trierer Tafel unabhängig zu sind.

"Gesammelte Lebensmittel im Discounter einfach zur Verfügung zu stellen ist ebenfalls eine unsinnige Maßnahme, weil dies gegebenenfalls zu kleineren Menschaufläufen führen würde. Wir bitten dringend darum solche Aufrufe zu unterlassen", so der SkF weiter.

RED

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