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#Beethoven: Beikircher und der rheinländische Komponist

Kabarettist Konrad Beikircher ist am Freitag, 17. Januar, mit seinem Programm "#Beethoven - dat dat dat darf" zu Gast in der Trierer Tufa. Die rheinische Frohnatur läutet damit das Beethoven-Jahr ein.
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Foto: Tufa

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Anlässlich seines 250. Geburtstags ist Ludwig van Beethoven in aller Munde. Zu Ruhm und Ehre kam er im schönen Wien, doch gebürtig ist der große Komponist Rheinländer und fällt damit in Konrad Beikirchers Spezialgebiet: Mit viel Humor und einer ebenso guten Portion rheinischen Dialekts erzählt Beikircher nicht was jeder schon weiß, sondern deckt das auf was hinter der Fassade steckt und was Sie vielleicht noch nicht wussten. "Dass Beethoven die Fünfte, die Neunte, den Fidelio oder die Wut über den verlorenen Groschen geschrieben hat, weiß jeder. Dazu brauchen Sie nicht zu mir zu kommen, das steht alles in den Programmheften der Konzertsäle. Privat war er allerdings alles andere als der Fackelträger abendländischer Moral: Der Schwerenöter war hinter Frauen her, aber hallo! Meistens aber erfolglos und wenn die Sehnsucht allzu groß wurde, hat er sie sich gemietet, er jonglierte mit dem Geld, dass es jeden Hütchenspieler begeistert hätte, er schrieb immer wieder Rheinlieder und versteckte sie in berühmten Kompositionen, weil der Rhein in Wien kein Schwein interessierte, er war verlobt mit einer Bonnerin, die ebenfalls in Wien lebte, er war ein Helikopteronkel wie er im Buch steht, er hat Fürsten erpresst und der Trinker Beethoven war ein launiger Griesgram, der allein mit seinem Lachen Geld hätte verdienen können, so laut und ansteckend war es. Er war 'harthörig' und später taub, was ihn misstrauisch ohne Ende machte und er war rheinischer Republikaner von Grund auf", verrät Konrad Beikircher über sein Programm. Konrad Beikircher ist am Freitag, 17. Januar, um 20 Uhr im Großen Saal der Tufa zu Gast. Karten kosten im Vorverkauf 23 Euro. Erhältlich sind sie auch beim WochenSpiegel. Abendkasse 25 Euro. RED Fotos zur honorarfreien Nutzung, sofern nicht anders angegeben kann die Tufa als Quelle genannt werden.