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Comedy Slam: die Komödianten treten wieder gegeneinander an

Der Wettstreit der Komödianten ist zurück: Am Samstag, 5. März, geht der Trierer Comedy Slam in seine 101. Runde. Im Metropolis treten dann wieder sechs Künstler gegeneinander an und versuchen das Publikum zum Lachen zu bringen.
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Der Trierer Comedy Slam ist ein Wettbewerb, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, komische Talente zu fördern und die Lachmuskeln des Publikums zu strapazieren. Dieser Wettstreit ist offen für jedermann, mit vollem Risiko und immer ohne Deckung. Newcomer machen hier ihre ersten Schritte, etablierte Comedians testen auf unserer Bühne ihr neues Material - oft zum ersten Mal und manchmal auch zum letzten Mal. Manchmal teilen sie aus - manchmal holen sie sich ein blaues Auge. Bis zu sechs Künstler treten an dem Abend auf, angereist aus der gesamten Bundesrepublik und bieten ein facettenreiches Repertoire von Kabarett und Zauberei über Satire und Musik bis hin zu klassischer Stand up Comedy. Jeder Künstler hat maximal zehn Minuten, die Zuschauer zu überzeugen. Das lachende Publikum wählt den Sieger per Applaus.

Eintritt und Karten

Der Comedy Slam startet um 19 Uhr im Mergener Hof. Einlass ist ab 18.30 Uhr. Der Einritt kostet 9 Euro und ermäßigt 7,50 Euro. Erhältlich sind die Karten auch beim WochenSpiegel.  Platzreservierung (bis 16 Uhr am Veranstaltungstag): kultur@kulturraumtrier.de

Künstler

Mohammed Ibraheem Butt – Frankfurt: Mohammed Ibraheem Butt ist Newcomer im Bereich Kabarett und Stand up Comedy. Der Frankfurter "Bubb" mit indo-pakistanischer Herkunft bringt tatsächlich Menschen zum Lachen, bleibt aber trotzdem informativ. Er spricht über die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens, über Frieden, Integration, Selbstbewusstsein, Gesundheit...verpackt in einfallsreichen Pointen. Denn ein "guter Witz ist von öfter Nütz" Johannes Steuding – Köln: Der Newcomer der Szene arbeitet gerne mit optischen Täuschungen, deshalb sehe man dem großgewachsenen Studenten auch nicht an, dass er eigentlich Bodybuilder sei - die Muskeln seien bloß langgezogen... Osan Yaran – Berlin: Osan ist Türke und wird oft in eine Schublade gesteckt. Beim umschweifenden gestikulieren auf der Straße wird er für einen Trickbetrüger gehalten und nur weil er in der 9. Klasse einen Strickkurs belegt hat, hält ihn sein Vater noch immer für schwul... Johannes Schröder - Köln: Johannes Schröder ist vom Staat geprüfter Lehrer und schwingt den Rotstift wie einst Zorro den Degen. Nach kurzer Zeit hat man das Gefühl man sitzt wieder mittendrin im Klassenzimmer. Selbstverständlich mit der Gewissheit, dass das alles nur Spaß ist – oder etwa nicht?
Udo Wolff  – Aachen: Udo Wolff hat in seinem Job schon viele Männer kommen und weinend gehen sehen. Er fragt, ist der Mann zu weich geworden?


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