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Die Feuerzangenbowle ist wieder zu Gast im Frankenturm

Vom 1. Dezember bis 6. Januar findet wieder das beliebte Winterkino im historischen Frankenturm statt. Die Trier Tourismus und Marketing GmbH (ttm) präsentiert den Kultfilm "Die Feuerzangenbowle", der auch in diesem Jahr wieder auf der großen Leinwand zu sehen ist.
Bilder
"Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle als Johannes Pfeiffer zählt zu den deutschen Filmklassikern des 20. Jahrhunderts. Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH

"Die Feuerzangenbowle" mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle als Johannes Pfeiffer zählt zu den deutschen Filmklassikern des 20. Jahrhunderts. Foto: Trier Tourismus und Marketing GmbH

Der Klassiker von 1944 zeigt Heinz Rühmann in seiner Paraderolle: Nach einer Wette kehrt Dr. Johannes Pfeiffer (Heinz Rühmann) freiwillig auf die Schulbank zurück. Seine haarsträubenden Streiche bringen die Pauker auf die Palme und Pfeiffer (mit drei f...) verknallt sich in Eva. Passend zum Film gibt es die berühmte Feuerzangenbowle (für Kinder gibt es alkoholfreien Kinderpunsch) zu trinken, die den mittelalterlichen Wohnturm aus dem 11. Jahrhundert mit einem wohltuenden Duft aus Rotwein, Rum und Zucker erfüllt.

Infos und Tickets

Gezeigt wird "Die Feuerzangenbowle" am 1., 2., 8., 9., 15., 16., 22., 23., 29. und 30. Dezember sowie am 5. und 6. Januar, jeweils um 20 Uhr im Frankenturm. Karten kosten für Erwachsene 11 Euro, für Studenten 9 Euro, für Kinder 5,50 Euro. Im Preis enthalten ist jeweils ein Glas Feuerzangenbowle oder ein Glas Kinderpunsch. Tickets gibt es auch beim WochenSpiegel.

Hintergrund

Der Film "Die Feuerzangenbowle" hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Kultfilm entwickelt, der seit 2007 auch in Trier jedes Jahr Hunderte Zuschauer vor die Leinwand lockt. Geht es doch um witzige Schülerstreiche an Lehrern, die nicht wehtun aber die Menschen im Kino zum Lachen bringen. Denn wer ehrlich ist, gibt zu, dass er sich diese Scherze in seiner Schulzeit nicht erlaubt hätte. Anders war das wohl bei Alexander Spoerl. Der Sohn des Romanschriftstellers Heinrich Spoerl (1887 – 1955) muss seine Lehrer ordentlich geärgert haben. Denn müde von den ständigen Beschwerdebriefen, die ihm von der Schulleitung ständig geschickt wurden, beschloss er mit den ihm erzählten Streichen einen Roman zu schreiben. Die Verfilmung aus dem Jahr 1944 machte die Geschichte unsterblich.