Kürbis-Fratzen: Die haben jetzt gut lachen

Trier. Kürbisse sind die Deko-Hauptdarsteller im Herbst. Die geschnitzten Gesichter strahlen jetzt vor vielen Häusern um die Wette.

Die Klassiker sind die großen, orangenen Schnitz-Kürbisse: Sie eignen sich hauptsächlich für Dekorationszwecke, denn sie sind nicht für den Geschmack gezüchtet, sondern für eine dünne Schale und einen großen Innenraum, damit man sie besser aushöhlen kann. Generell gilt: Riecht das Fruchtfleisch bitter oder ist nur sehr wenig davon vorhanden, ist es nicht für den Verzehr gedacht.
Zu Halloween wird dann geschnitzt. Sehr gut machen Kürbisse sich auch bepflanzt mit Gräsern oder Heidekraut als bunte Haarpracht. Unbehandelt hält ein Kürbis sehr lange, doch ein geschnitztes Kürbisgesicht kann schnell schimmeln. Durch sauberes Auskratzen und Behandeln mit Essig und Haarlack kann man diesen Prozess etwas aufhalten. Ein weiterer Trick: Zuerst den Kürbis nur mit einem Gesicht bemalen – und erst später aushöhlen und schnitzen. So hält die selbst gemachte Herbstdekoration länger.

Kürbisgesicht schnitzen und bepflanzen

  • Möglichst unbeschädigten Kürbis auswählen
  • Schale mit Seife und klarem Wasser abwaschen und gut abtrocknen
  • Mit scharfem Werkzeug aufschneiden (möglichst glatte Schnitte)
  • Fruchtfleisch möglichst sauber ausschaben
  • Gesicht einschnitzen
  • In Essigwasser einlegen und danach gut trocknen
  • Mit Haarlack einsprühen oder mit Vaseline einreiben
  • Hohlraum mit Folie auskleiden und bepflanzen

RED

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