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Dolphins stehen gegen starken Aufsteiger unter Druck

Am kommenden Samstag, 26. November, 18 Uhr, treffen die Doneck Dolphins Trier in der heimischen Halle der Universität Trier auf den Aufsteiger ASV Bonn, der bislang die Experten in der Rollstuhlbasketball-Bundesliga überrascht hat.
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Gleich ein Paukenschlag zu Saisonbeginn: Der Aufsteiger aus Bonn gewann gegen Zwickau. Damit hatte keiner gerechnet hatte, da viele Experten den Aufsteiger auch gleich als sicheren Absteiger gesehen haben. "Sie haben ein junges, hungriges Team und sind nicht zu unterschätzen. Bis auf das Spiel gegen die Thuringia Bulls waren es enge Spiele", weiß Triers Trainer Dirk Passiwan um die Gefahr. Auch in der letzten Woche kämpften die Bonner tapfer gegen die selbsternannte Weltauswahl aus Hamburg. Lange Zeit konnte man dem Favoriten Paroli bieten, bevor man sich am Ende mit 65:81 geschlagen geben musste.

Defensive ist besonders gefragt

"Für uns ist das ein extrem wichtiges Spiel. Mit einem Sieg können wir die Bonner auf Distanz halten und den Abstand zum Tabellenkeller ein bisschen vergrößern." Grundstein zum Sieg wird gegen Bonn die Defensive sein müssen. Offensiv hat man mit Dirk Passiwan, Diana Dadzite und Mariska Beijer Optionen, auch Jack Davey, Ryan Wright und Edgaras Ciaplinskas können punkten. "Wir müssen die Zone zubekommen. Die Bonner werden mit ihren jungen Spielern über 40 Minuten alles geben. Da müssen wir clever sein." Auf Unterstützung hofft Passiwan von den Rängen. "Natürlich wäre es super, wenn viele Zuschauer den Weg in die Halle finden und uns unterstützen. Gerade in so engen Spielen kann der sechste Mann entscheidend sein."

Der Dolphins-Kader

Dirk Passiwan, Diana Dadzite, Edgaras Ciaplinskas, Ryan Wright, Jack Davey, Valeska Finger, Martin Koltes, Tracey Ferguson, Mariska Beijer