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Donald Trump entscheidet US-Wahl für sich

Es war ein Wahlkampf, der bis zuletzt spannend blieb: Entgegen der meisten Umfragen setzte sich der Republikaner Donald Trump im US-Wahlkampf gegen die Demokratin Hillary Clinton durch. Trump wird damit als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika ins Weiße Haus einziehen. Auch aus der Region Trier gibt es erste Reaktionen auf das Wahlergebnis. Gerade in der Wirtschaft ist die Verunsicherung groß.
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Donald Trump wird der nächste US-Präsident. Foto: Symbolbild/Gage Skidmore, Wikimedia Commons

Donald Trump wird der nächste US-Präsident. Foto: Symbolbild/Gage Skidmore, Wikimedia Commons

Das enge Kopf-an-Kopf rennen zwischen Donald Trump und Hilary Clinton ist entschieden. Donald Trump konnte die Wahl mit 277 Wahlmännern (benötigt für einen Sieg werden 270) für sich entscheiden. Hillary Clinton kam auf 215. Die Republikaner behalten mit 51 Sitzen ebenfalls die Mehrheit im US-Senat (Demokraten 47 Sitze) sowie im Repräsentantenhaus (Republikaner 235 Sitze, Demorkaten 185 Sitze).

Stimmen zur Wahl

IHK Rheinland-Pfalz
Die Wahl Donald Trumps zum nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika kommentiert Robert Lippmann, wirtschaftspolitischer Sprecher der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHK) wie folgt: "Die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA sind eine zentrale Säule für die exportorientierte heimische Wirtschaft: Die USA sind unser zweitwichtigster Auslandsmarkt; jährlich exportieren die rheinland-pfälzischen Unternehmen Waren für rund 5 Mrd. Euro dorthin. Da Donald Trump in den vergangenen Monaten vor allem auch mit protektionistischen Vorschlägen Stimmung gemacht hat, ist die Verunsicherung in der Wirtschaft groß. In wie weit Donald Trump als US-Präsident den freien Warenverkehr tatsächlich beschränken wird, bleibt nun aber erst einmal abzuwarten. Bis der Kurs klar ist, müssen wir aber mit Unruhe insbesondere an den Geld- und Kapitalmärkten rechnen."