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Ein Traum aus 1001er Nacht in Mandern

Der KV Mannern hat in diesem Jahr in die mystisch schimmernde Welt des Orients eingeladen. Den rund 500 Narren wurde, wie schon in den Jahren zuvor, ein eindrucksvolles Programm aus schillernden Kostümen, wundervollen Tänzen und amüsanten Sketchen, Reden und Showeinlagen geboten.
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Auch im 30. Jahr seines Bestehens bleibt der Mannerner Karnevalsverein seiner Linie treu. Wieder einmal hat der Verein mit einem aufwändigen und abwechslungsreichen Programm seine Zuschauer begeistert. Unter dem  Motto "Weite Ferne, heißer Sand, Mannern verwandelt sich in orientalisches Land. Bei 1000 und 1 Nacht feiern wir Foasend wie kaan annern, fliegende Teppiche und orientalische Flair gibt's dieses Jahr nur beim KV Mannern" schwebte Sitzungspräsident Michael Kasel auf einem fliegenden Teppich in den Saal und setze damit den Startschuss zur Sitzung. Die anschließende Enthüllung des bis dahin verborgenen Bühnenbildes sorgte hier für den ersten Gänsehautmoment. Mit viel Liebe zum Detail haben die Bühnenbildverantwortlichen Dietmar Schneider und Susanne Jakobs eine Kulisse geschaffen, die den Hintergrund für die zahlreichen Auftritte und Kostüme der rund 100 Akteure an diesem Abend bot.  Auch in dieser Session hat der KV Mannern wieder ein Prinzenpaar: Prinzessin Patricia I. und Prinz Dennis I. haben die Regentschaft übernommen. Die Große Garde stimmte das Publikum als erste Tanzdarbietung auf das kommende ein, Tessa Döhr  meisterte ihr Debüt als neues Funkenmariechen mit Bravour. Orientalische Kriegerinnen retteten mit einer fantastischen Choreografie ihre Prinzessin aus den Fängen eines bösen Sultans. Von einem Schlangenbeschwörer hypnotisierte Orientschönheiten tanzten nach dessen "Flöte". Das Männerbalett veranschaulichte dem Publikum, mit vielen Akrobatischen Showeinlagen, das Werben des berühmten Straßenräubers Aladdin um die Gunst der Prinzessin.   Auch die Rededarbietungen ließen kein Auge trocken. Ob beim Zwiegespräch eines im Bett liegenden Ehepaares, der Darstellung eines Fußballtrainers über die heutigen Gutwetterspieler oder die wiederwillige Erfüllung von drei Wünschen durch den unfreundlichen Flaschengeist Stubbi - die Büttenreden kamen beim Publikum gut an. RED, Fotos: Verein