Eintracht feiert 3:1-Heimerfolg gegen Schott Mainz

Trier. Das erste Heimspiel des neuen Jahres hat Eintracht Trier am Samstagnachmittag erfolgreich bestreiten können: Gegen den TSV Schott Mainz setzten sich die Blau-Schwarz-Weißen vor allem aufgrund einer sehr starken ersten Halbzeit verdient mit 3:1 (2:0) durch. Die Treffer für den SVE erzielten dabei Dominik Kinscher (11., 84.) und Ömer Kahyaoglu (17.). Die Wiedergutmachung für den blassen Auftritt in Diefflen vor einer Woche ist dem Team also eindrucksvoll gelungen.

Die Zuschauer im Moselstadion sahen einen schwungvollen Beginn der Heimelf. Schon früh wurden die Offensivbemühungen des TSV Schott Mainz durch Pressing unterbunden, was zu einigen vielversprechenden Ballgewinnen in der Anfangsphase führte – doch außer einem Eckball auf Maurice Roth, dessen Kopfball dann jedoch keine Gefahr für das Tor von Mike Wrobleski darstellen sollte (6.), ergaben sich hieraus in den ersten zehn Minuten keine wirklich nennenswerten Chancen für die Blau-Schwarz-Weißen. Doch dann ging es Schlag auf Schlag: Fehlpass von Yannick Rinker auf den clever stehenden Maurice Roth, der den mitgelaufenen Dominik Kinscher gut in Szene setzte. Kinscher schaute, nahm Maß und zog mit links ab – Gästekeeper Wrobleski tauchte zu spät in die Ecke und konnte dem Ball nur hinterherschauen (11.).  

Mit 2:0 in die Halbzeitpause

Gekrönt wurde die aggressive Anfangsphase der Eintracht dann nur einige Minuten später vom zweiten Treffer des Tages: Kevin Heinz nahm auf dem linken Flügel ordentlich Tempo auf und passte zielgenau Richtung Elfmeterpunkt, von wo Ömer Kahyaoglu ebenso sehenswert ins von ihm aus gesehene linke obere Eck verwandelte (17.). Die Gäste aus der Landeshauptstadt brauchten etwas, um sich von diesem Doppelschlag zu erholen, hatten nach etwas mehr als 20 Minuten dann aber durch einen Kopfball von Manassé Eshele die erste Gelegenheit für sich zu verzeichnen. SVE-Schlussmann Wieszolek hielt ohne Probleme (24.). Auf der Gegenseite war die Eintracht nach wie vor gefährlich – insbesondere in Person von Jan Brandscheid, der nach etwas mehr als einer halben Stunde plötzlich völlig frei vor Wrobleski auftauchte, das Gehäuse der Mainzer aber um Zentimeter verfehlte (31.). Diese vergebene Großchance sollte jedoch keine Auswirkungen auf den Halbzeitstand haben: mit einem völlig verdienten 2:0 ging es für beide Mannschaften in die Kabinen. 

Kinscher vollendet per Flachschuss

Sascha Meeth, Cheftrainer der Gäste, reagierte: Für den gelb-rot-gefährdeten Mairose und den blassen Del Vecchio kamen mit Konstantin Fring und Nikola Mladenovic zwei Akteure, mit denen der SVE im Hinspiel Mitte August so einige Mühen hatte. Doch es sollte bis zur 62. Minute dauern, ehe die taktischen Umstellungen der Gäste Früchte trugen: nach einer Kombination, an der unter anderem die angesprochenen Fring und Mladenovic beteiligt waren, wurde Edis Sinanovic freigespielt, der nur noch zum 2:1 vollstrecken musste (62.). Nur Augenblicke später gab es für den SVE die dicke Gelegenheit zum Wiederherstellen des beruhigenden Vorsprunges: Ein Konter landete bei Dominik Kinscher, dessen Linksschuss das Tor jedoch verfehlte (65.). Die Partie stand nun auf der Kippe – zumindest bis sie die Gäste selbst schwächten: Konstantin Fring, mitverantwortlich für den Mainzer Aufschwung, sah wegen Meckerns die gelb-rote Karte (68.). Auch wenn sich die Landeshauptstädter weiter bemühten, fehlten nun die nennenswerten Offensivaktionen. Gut fünf Minuten vor dem Ende erlöste Dominik Kinscher mit seinem zweiten Treffer des Tages die 788 Zuschauer im Trierer Moselstadion: Nach einem 70-Meter-Dribbling des starken Kevin Heinz vollendete Kinscher per Flachschuss durch die Beine von Wrobleski zum 3:1-Endstand (84.). 

Durch den Sieg festigt Eintracht Trier zunächst seinen Mittelfeldplatz in der Tabelle. Bereits am kommenden Samstag kann die Cinar-Elf nachlegen, wenn Hertha Wiesbach im Moselstadion gastiert. Die Partie des 30. Spieltags muss wegen einer Veranstaltung im Moselstadion vorgezogen werden. Anstoß ist um 14 Uhr. 

Statistik 

  • Eintracht Trier: Wieszolek – Erhardt, Maurer, Mabouba, Heinz – Thayaparan, Roth, Kahyaoglu (70. Kaluanga), Anton (86. Diefenbach) – Kinscher, Brandscheid (78. Garnier). 
  • TSV Schott Mainz: Wroblewski – Simic, Del Vecchio (46. Fring), Roesler (78. Raltschitsch), Senftleben – Schlosser, Rinker, Kern, Mairose (46. Mladenovic), Sinanovic – Eshele 
  • Tore: 1:0 Kinscher (11.), 2:0 Kahyaoglu (17.), 2:1 Sinanovic (62.), 3:1 Kinscher (84.) 
  • Gelb-rote Karte: Fring (68./TSV Schott Mainz) 
  • Zuschauer: Julian Marx

RED

 

Schiedsrichter: 788

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