Eintracht-Talente verteidigen Titel bei Konzer Turnier

80 Mannschaften für den guten Zweck im Einsatz

Trier. Zum vierten Mal in Folge ist es der Trierer Eintracht gelungen, das Hallenfußballturnier zu Gunsten der Lebenshilfe-Kreisvereinigung Trier-Saarburg in Konz zu gewinnen. Ein überwiegend aus U19-Talenten bestehendes Team der Blau-Schwarz-Weißen, das von Cheftrainer Peter Rubeck am Sonntag Nachmittag in der Saar-Mosel-Halle persönlich betreut worden war, setzte sich im Finale mit 2:0 gegen den Rheinlandligisten TuS Mosella Schweich durch. Moritz Jost und Daniel Kurz trafen hier in Schwarze.

 

Coach Rubeck sammelte beim Auftritt wichtige Erkenntnisse: "Die Jungs haben gesehen, wie es ist, gegen erste Mannschaften zu spielen. Da mussten sie sich auch körperlich zur Wehr setzen." Ruhender Pol beim SVE war Torwart Mirko Bitzer. Der 41-Jährige fungiert normalerweise als Standby-Torwart beim Regionalligisten. Der Ex-Profi - 1998 mit dem 1. FC Kaiserslautern Deutscher Meister - zeigte seine Qualitäten (auch) im Viertel- und Halbfinale, als sich die Eintracht gegen die Rheinlandligisten aus Schoden, Ockfen und Irsch sowie Trier-Tarforst erst im Siebenmeterschießen hatte durchsetzen können. Neben Tarforst war auch für Bezirksliga-Spitzenreiter SV Leiwen-Köwerich im Halbfinale Endstation (0:2 gegen Schweich).

Frühes Mehringer Aus

Der mit einem Rumpfkader angetretene Oberligist SV Mehring musste bereits im Viertelfinale (1:2 gegen Leiwen-Köwerich) die Segel streichen. In guter Verfassung zeigten sich die beiden A-Ligisten SG Zerf/Greimerath/Hentern/Lampaden und SV Krettnach, die es ebenfalls in die Runde der letzten Acht geschafft hatten, hier aber mit 2:3 an Tarforst (Zerf) bzw. 0:1 an Schweich (Krettnach) scheiterten. Ein Dutzend Teams hatte das Teilnehmerfeld gebildet - die stärksten Mannschaften des Fußballkreises waren so mal wieder allesamt vertreten und spielten für den guten Zweck. Die Siegprämien wurden umgehend an die Lebenshilfe gespendet, auch die Schiedsrichter verzichteten auf ihre Spesen. Zudem fließt der Erlös aus dem Catering und der Tombola der Arbeit mit behinderten Menschen zu. Bernd Marx, langjähriger Fußballkreisvorsitzender und inzwischen Zweiter Vorsitzender des Fördervereins "Mach mit - Fußballer helfen", der das Turnier diesmal organisiert hatte, lobte die fairen Begegnungen - und hatte für den Ersten aus Trier und den Zweiten aus Schweich noch ein Bonbon parat, indem er die Mannschaften und Trainer zu einer exklusiven Weinprobe mit dem früheren Bundesliga-Schiedsrichter und Wein-Experten Alfons Berg einlud.

Weinprobe für Eintracht und Schweich

Alois Reichert, Vizepräsident des Fußballverbandes Rheinland, hatte "viele richtig gute Spiele gesehen". Der Konzer Bürgermeister Karl-Heinz Frieden lobte alle, die zum Gelingen des insgesamt dreitägigen Turniers mit 80 teilnehmenden Teams beigetragen hatten. Lebenshilfe-Vorstand Michael Gölzer richtete "tausend Dank" an jene die mitgeholfen haben, dass auch diesmal wohl wieder ein Spendenbetrag in mittlerer vierstelliger Höhe zusammen gekommen ist. Am Freitag hatte sich im Wettbewerb der Handicap-Teams "Zoar" Kaiserslautern durchgesetzt. Bei den Betriebsmannschaften setzte sich die Sparkasse durch. Der SV Konz gewann sowohl das Turnier der E-Junioren, wie auch das der B- und C-Ligisten. Die SG Kirf II wiederum setzte sich im Wettstreit der D-Klassen-Vertreter und Freizeitmannschaften durch. Ohne Wertung spielten die Bambini und F-Junioren.

AA

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