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Eishalle in Trier: Die große Hoffnung auf EU-Fördergelder

Der Start war fulminant, doch dann wurde es ruhiger um den "Förderverein Eishalle Region Trier". Über den aktuellen Stand der Bemühungen um ein neues Eldorado für Kufenflitzer geben der Erste Vorsitzende Stefan Berenz und sein Stellvertreter Bert Klockner Auskunft. "Wir konnten auch in den vergangenen Monaten einiges auf den Weg bringen", berichten sie.
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2009 schloss die Eishalle an der Diedenhofener Straße. Bert Klockner (links) und Stefan Berenz kämpfen nun um eine neue. Foto: Arens

2009 schloss die Eishalle an der Diedenhofener Straße. Bert Klockner (links) und Stefan Berenz kämpfen nun um eine neue. Foto: Arens

Mit der Motivation, eine neue Eiszeit einzuläuten, trat der Förderverein im November 2014 an. Ziel ist und bleibt es, eine von privater Hand getragene Halle zu errichten.

Zehn Millionen sind nötig

Ging man ursprünglich von einem Kostenrahmen zwischen drei und fünf Millionen Euro für ein multifunktionales Gebäude aus, sind nach neuesten Einschätzungen sogar mindestens zehn  Millionen Euro notwendig. "Es bringt nichts, halbe Sachen zu machen. Wir haben uns eingehend informiert und recherchiert. Ein solches Projekt soll möglichst umfassende Sicherheits- und Servicekriterien erfüllen", lässt Stefan Berenz durchblicken. Er ist der Kopf eines fünfköpfigen Vorstands, der wiederum von einem ebenso großen Kompetenzteam um Jürgen Fring unterstützt wird. Dessen primäre Aufgabe ist es, die umfangreichen  Kriterien zu ermitteln, was die anvisierten EU-Fördergelder angeht. "Bis Ende des Jahres wollen wir die Unterlagen abgabefertig und ein definitives Modell erstellt haben", bekennt Fördervereins-Vize Bert Klockner.

Fließt Geld von der EU?

Rund 60 Prozent der Kosten hofft man aus den Fördertöpfen zu erhalten. Den Rest sollen nicht zuletzt Sponsoren (hier gibt es inzwischen Pakete von 600 bis 5.000 Euro) und Mitglieder (aktuell 100) beisteuern. Die vergangenen Monate habe man "intensiv genutzt", betonen Berenz und Klockner. Besonders wichtig sei es gewesen, ein Netzwerk zu schaffen. Mit der Stadt Trier gab es so Gespräche über mögliche Standorte. Auch wurden etwa Verbindungen zu Ministerpräsidentin Malu Dreyer und ihrer CDU-Herausforderin Julia Klöckner hergestellt. Bekannte Persönlichkeiten  aus Trier und der Region sollen demnächst als offizielle Paten für die neue Eishalle präsentiert werden.

IT-Beauftragter gesucht

In der Öffentlichkeit stellt sich der Förderverein auch am Samstag, 30. April, in der Halle am Bach dar. Die Schlagernacht unter Mitwirkung von Harry Hut findet zugunsten der Villa Kunterbunt statt. Unterdessen sucht der Förderverein noch einen neuen, ehrenamtlichen IT-Beauftragten, der sich insbesondere um die Gestaltung der Internetseite und die Social-Media-Aktivitäten kümmert. Kontakt: b.klockner@foerderverein-eishalle-region-trier.de  AA