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Ex-Freund mit Messer niedergestochen: 41-Jährige verhaftet

Eine 41-Jährige aus Trier soll am 16. März versucht haben, ihren Ex-Freund mit zwei Messerstichen in den Rücken zu töten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes und Körperverletzung.
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Foto: Symbolbild/imago Images/Ralph Peters

Foto: Symbolbild/imago Images/Ralph Peters

Der 48-jährige Ex-Freund erschien vormittags mit zwei Stichverletzungen im Rücken und einem blutbefleckten Küchenmesser in der Notaufnahme eines Trierer Krankenhauses. Das Krankenhaus personal informierte die Polizei. Den Beamten teilte der Mann mit, dass es zwischen ihm und seiner Ex-Freundin, mit der er seit einigen Monaten eine Beziehung geführt habe, zu Differenzen gekommen sei. Daraufhin habe er die Beziehung für beendet erklärt und die Wohnung verlassen wollen. Als er die Wohnungstür öffnen wollte, sei die Frau plötzlich von hinten gekommen. Er habe daraufhin zwei Schläge gegen den Rücken gespürt. Erst beim Aufheben seiner Tasche habe er bemerkt, dass er zwei Messerstiche in den Rücken erhalten habe und sei dann mit der herunter gefallenen Tatwaffe zu Fuß in die nahe gelegene Notaufnahme gelaufen.

Stich verfehlte Lunge nur knapp

Nach Auskunft der behandelnden Ärzte verfehlte einer der Stiche die Lunge des Tatopfers nur knapp. Der Verletzte wurde zunächst stationär zur Behandlung aufgenommen. Für ihn besteht aber keine Lebensgefahr. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft besteht der dringende Tatverdacht, dass die 41-jährige Frau ihren Ex-Freund durch die Messerstiche heimtückisch töten wollte. Gegen sie ist daher ein Ermittlungsverfahren wegen des versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet worden.

Frau räumt Messerstiche ein

Die Tatwaffe wurde in der Klinik sichergestellt. Die Frau wurde noch am Vormittag festgenommen. Gegenüber dem Haftrichter des Amtsgerichts Trier räumte sie die Messerstiche ein, schilderte die Vorgeschichte der Tat aber abweichend von den Angaben des 48-Jährigen. Der Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an. RED