Martina Greve

Franz-Josef Becker neuer Leiter der St. Maximin-Schule

Franz-Josef Becker ist als Rektor der kooperativen Realschule plus in Trägerschaft des Bistums Trier, St. Maximin, offiziell eingeführt worden. Unter dem Motto "Dein Weg beginnt da, wo du jetzt bist" hieß ihn die Schulgemeinschaft am Mittwoch, 21. November mit einem Gottesdienst und einer Feierstunde in der ehemaligen Reichsabteikirche St. Maximin willkommen.

"Chancen für alle Begabungen eröffnen", das sei der rote Faden, der sich durch das Berufsleben Beckers gezogen habe. Das erklärte Wolfgang Müller, Leiter der Abteilung Schule und Hochschule im Bistum Trier, in seiner Ansprache. Und den "Rucksack an Erfahrungen", den der neue Rektor mitbringe, könne er gut in seiner neuen Tätigkeit einsetzen. Die St. Maximin-Schule sei eine "Schule im Aufbruch". Seit diesem Schuljahr ist die ehemalige Hauptschule zur Realschule plus geworden. Es gelte, den Schülern eine noch intensivere individuelle Förderung zu bieten. Zudem sei es die Aufgabe katholischer Schulen wie St. Maximin, "einen Lebensraum zu schaffen, in dem der Geist der Freiheit und der Liebe des Evangeliums lebendig ist". Mit "Umsicht und Tatendrang" sowie mit Freude werde Becker diese "anspruchsvolle Aufgabe" erfüllen, erklärte Müller. Becker hat Geschichte und Erdkunde für das Gymnasiallehramt studiert. Wegen der damaligen schwierigen Einstellungssituation arbeitete er zunächst mit Unterbrechungen rund drei Jahre bis 1984 als Bauarbeiter. Nachdem er neun Jahre als Lehrer und pädagogische Fachkraft an einer Förderschule für geistig Behinderte tätig war, kam er 1994 an die damalige Hauptschule St. Maximin. Von 1998 bis 2001 war Becker pädagogischer Mitarbeiter in der Schulabteilung des Bistums. Von 2000 an war er Leiter der St. Matthias-Hauptschule Bitburg. Daher hieß Wolfgang Müller den neuen Direktor auch "herzlich willkommen zurück in St. Maximin". Drei Dinge gab Schulpfarrer Karl Michael Fuck in seiner Predigt dem neuen Schulleiter mit auf den Weg: "Einer kann sich auf den anderen verlassen", sagte er in Anspielung auf seinen Vergleich des Schullebens mit einer Bergtour. Jeder habe seinen Teil zu tragen, Schwächere blieben sich nicht selbst überlassen. Die Gruppe bräuchte aber auch einen Leiter, der den Weg bestimmt, einen "Bergführer". Und der "Weg beginnt da, wo du jetzt bist". Und sollte auch mal ein Regenschauer hereinbrechen, erklärte Fuck weiter, "sind wir nicht alleine auf dem Weg", weil Jesus immer da sei. Franz-Josef Becker bedankte sich für die guten Wünsche aus dem Bistum Trier, von der Elternvertretung, der Lehrer- und Schülerschaft. Er habe "ein gut bestelltes Feld" vorgefunden in der Schule, durch das Lehrerkollegium und seinen Vorgänger, Guido Müller, der im Juni in den Ruhestand gegangen war. Beckers Ziel als Schulleiter sei es unter anderem, Freude am Lernen zu vermitteln, nach dem Motto: "Nicht aufhören anzufangen, nicht anfangen aufzuhören".