Für Fairplay und mehr aktiv

350 Schüler und 50 Betreuer für den guten Zweck unterwegs

Trier. Rund 800 Kilometer sind sie für Respekt, Fairness, aber auch für den (wirtschaftlich) guten Zweck mehr als eine Woche lang durch die Großregion geradelt – und wurden gebührend empfangen: 350 Schüler und 50 Betreuer waren diesmal bei der Fairplay-Tour im Einsatz.

 Müde und abgekämpft, aber doch voller Stolz kamen sie am Samstag Nachmittag, gegen 14.45 Uhr, auf dem Gelände der Firma Vet-Concept im Industriepark Region Trier (IRT) an – und wurden von den vielen hundert Besuchern frenetisch empfangen, darunter der Inhaber des Welt-Fairplay-Diploms, André Urbing aus Luxemburg, der seit mehr als 20 Jahren seine Spesen als Fußball-Schiedsrichter an die »Ärzte ohne Grenzen« überweist.  Mit dabei natürlich auch bei der Zielankunft: Herbert Ehlen und Klaus Klaeren, zwei  Begründer der Fairplay-Tour im Jahre 1999 und weiterhin aktiv im Sattel.

"Eindrucksvoll"

»Keine menschliche Gesellschaft – egal, ob Familie, im Berufsleben, ein Verein, eine Jugendgruppe oder Schulklasse – kommt ohne Fairplay aus«, betonte Robert Wies, Beigeordneter der Landkreises Bernkastel-Wittlich. Gemeinsam mit se4inem Trier-Saarburger Kollegen Arnold Schmitt und Christiane Horsch, Bürgermeisterin der Verbandsgemeinde Schweich, war er sich einig: »Diesen Fairplay-Gedanken und so wichtige Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Fairness und Solidarität, haben alle Teilnehmer eindrucksvoll unter Beweis gestellt.«

Schon 24.000 Euro Spenden

Gemeinsam mit den parallel an Schulen und Vereinen absolvierten »Lebensläufen« – Kinder und Jugendliche werden pro erlaufenem oder auch erradeltem Kilometer von Sponsoren oder Gönnern bezahlt – soll auch durch die 18. Auflage der Fairplay-Tour ein stattlicher Spendenbetrag zusammen kommen.
Wahrscheinlich wird der Welthungerhilfe für Schulprojekte in Ruanda in einigen Wochen wieder eine sechsstellige Summe übergeben werden können. Der Grundstein wurde noch am Samstag bei der Zielankunft in Föhren gelegt: Aus den Händen von Vet-Concept-Geschäftsführer Torsten Herz gab es 20.000 Euro und vom Verein »Bekond akiv« weitere 4.000 Euro.                           aa

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