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Garnier rettet die Eintracht

1096 Zuschauer kamen zum Spitzenspiel zwischen Eintracht Trier und dem Drittplatzierten, dem FC Hertha Wiesbach, ins Trierer Moselstadion. Am Ende steht für die Trierer ein verdientes 1:1 (0:1) gegen defensivstarke Wiesbacher zu Buche. Trotz des späten Treffers zum Ausgleich gelingt es dem SVE somit nicht den Abstand auf die zweitplatzierten Pirmasenser zu reduzieren.
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Foto: FF

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Den ersten Rückschlag mussten die Gäste aus Wiesbach bereits vor dem Spiel verkraften. Torjäger Björn Recktenwald, bisher mit neun Treffern in der  laufenden Saison erfolgreichster Schütze, verletzte sich beim Warmmachen. Mit einer kompakten Fünferkette versuchte Hertha Wiesbach die Offensivaktionen der Trierer Eintracht bereits im Kein zu ersticken. Dennoch gehörte die erste Großchance im Spiel den Hausherren. Nach einem Freistoß von Athanasios Noutsos scheiterte Innenverteidiger Josef Cinar (12.) mit einem Kopfball an der Latte. Nur zwei Minuten später die überraschende Führung für Wiesbach. Ein Freistoß von Maurice Urnau segelte aus gut 35 Metern an Freund und Feind vorbei ins Tor der Eintracht. "Es war von unserer Seite ein sehr taktisches Spiel. Wir wollten zunächst gut stehen und nicht viel zulassen. Nach vorne ging es dann darum Nadelstiche zu setzen. Zum Zeitpunkt des Tores war es natürlich eine glückliche Führung", sagte Michael Petry, Coach der Wiesbacher.

Trier scheitert zum zweiten Mal am Aluminium

Das Glück schien in der ersten Hälfte nicht auf Seiten der Trierer. Dominik Kinscher (30.) scheiterte mit einem Kracher aus 18 Metern zum zweiten Mal für die Trierer am Aluminium. Nur vier Minuten später die nächste Gelegenheit zum Ausgleich. Diesmal verfehlte Kinscher nach Vorlage von Georgios Lyras aus ähnlicher Distanz jedoch deutlicher. Kurz vor Pause fast das 2:0 für die Gäste. Maurice Urnau (39.) scheiterte mit der zweiten Chance im Spiel für die Saarländer am stark reagierenden Popescu im Tor der Eintracht. "Wir sind eigentlich gut in die Partie reingekommen, hatten dann aber mit den Alutreffern auch etwas Pech. Es freut mich aber natürlich, dass die eingewechselten Spieler am Ende für den Punktgewinn gesorgt haben", resümierte SVE-Coach, Daniel Paulus.

Garnier trifft zum Ausgleich

Auch in der zweiten Hälfte stand der FC Hertha Wiesbach tief und suchte nur selten den Weg nach vorne. Dennoch hätte Leoluca Diefenbach (54.), nach einer eigentlich ungefährlichen Flanke, fast per Eigentor für den zweiten Treffer der Gäste gesorgt. Doch auch die Moselstädter mussten immer mehr in der Offensive riskieren, um zum Ausgleich zu kommen. So war es Jan Brandscheid (62.) der nach 62 Minuten an Wiesbach's Torhüter Julian Wamsbach scheiterte. Tim Garnier (82.) und Simon Maurer (83.) vergaben zu Beginn der Schlussphase die besten Chancen für den SVE. Zwei Minuten später war es dann vollbracht. Der Sekunden zuvor eingewechselte Kahyaoglu bediente in der Mitte Tim Garnier, welcher keine Mühe hatte die Kugel über die Linie zu drücken.

Statistik:

Tore: 0:1 (14.) Urnau, 1:1 (85.) Garnier
Eintracht Trier: Popescu-Diefenbach, Maurer, Cinar, Bouzid-Fischer, Mabouba (64. Garnier), Kinscher (71. Sasso-Sant), Lyras (84. Kahyaoglu), Noutsos-Brandscheid
FC Hertha Wiesbach: Wamsbach-Lück, Runco, Hinkelmann, Ogordnik, Flätgen-Paulus (54. Zöllner), Noll, Veeck (90. Pelagi)-Urnau, Karatas (76. Fink)
Zuschauer: 1096
Schiedsrichter: Joel Maurice Jung (ASV Winnweiler) KR