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Gladiators-Jubiläum: Trainer unzufrieden

Im Gegensatz zu ihrer ersten Saison (12:18) haben die Gladiators die gute Chance, am 23. Dezember mit einem positiven Tabellenpunktekonto in die Rückrunde zu starten: Ein 66:55-Heimsieg gegen Hamburg war die Voraussetzung dafür, ein Heimsieg gegen Ehingen am nächsten Samstag wäre der unmittelbare Schritt dazu.
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Von Bernd Schneider                                Von der Mosel an die Elbe umgezogen sind die Basketball-Profis Tony Canty, Justin Raffington und Stefan Schmidt. Verletzungsbedingt spielte nur einer dieser Ex-Trierer gegen Trier, und Raffington erzielte neun Korbpunkte für die Hamburger. Deren Trainer Hamed Attarbashi war total frustriert, hatten seine Schützlinge doch in der ersten Halbzeit ihre Erfolgsbasis praktisch zerstört. Dass den Gladiators nach einer Führung mit bis zu 16 Zählern Differenz noch eine gewisse Gefahr drohte, besänftigte den Gäste-Coach natürlich nicht. Auch der Sieger-Trainer war ausdrücklich unzufrieden. Neben seinen Hinweisen auf manche Unzulänglichkeit äußerte Marco van den Berg den Verdacht, dass einige seiner Spieler Angst hätten, Fehler zu machen.

27 Siege, 23 Pleiten

Die Tatsachen beidseitiger Trainer-Unzufriedenheit und eines Ex-Gladiators in Gegners Reihen stellten nicht die einzigen Besonderheiten dar: Es war das 50. Pflichtspiel der Gladiators seit deren Gründung. Und es wurde der 27. Sieg neben 23 Niederlagen. Zu den 23 Heimspielen kamen insgesamt 45785 Zuschauer, also durchschnittlich 1991 pro Partie in der Trierer Arena. Die 1685 beim jetzigen 17. Heimsieg stellten die kleinste Zahl der laufenden Saison dar - und weit weniger als die Hälfte der allergrößten, 3787 bei der Halbfinal-Angelegenheit mit Jenaer Beteiligung am 23. April. 

Coro mit Heimpremiere

Auch eine Personalie war nicht allspieltäglich: Pablo Coro hatte nach überzeugenden Auftritten in Chemnitz und in Kirchheim seine Heimpremiere. Ein eigener Korbpunkt blieb ihm in zwölf Einsatzminuten diesmal versagt. Die fünfte Besonderheit des dritten Advents-Vorabends: Kevin Smit erzielte in der zwölften Spielminute den tausendsten Gladiators-Korbpunkt der Saison.  Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 14 Spielen: Spearman 192, Herrera 156, Schmitz 129, Nicholas 126.