Gladiators: mit Verzögerung ins Ziel

Trier. Basketball-Endresultate wiederholen sich selten. Die RÖMERSTROM Gladiators erlebten jedoch sogar eine zweite Wiederholung innerhalb eines Vierteljahres: Wie am 23. Dezember in Tübingen und am 11. Januar in Chemnitz unterlagen die Trierer in Ehingen mit 81:89. Diese Niederlage stellte zunächst in Frage, was 45 Stunden später perfekt wurde: Die Playoff-Qualifikation des einzigen rheinland-pfälzischen Zweitligisten. Den vorzeitigen Zieleinlauf und eine Situations-Entschärfung ermöglicht hat die Heimniederlage von Phönix Hagen gegen Rostock. In der Konfrontation zwischen Trierern und Karlsruhern am vorletzten März-Tag geht es nunmehr primär darum, den achten Hauptrunde-Rang und damit den besonders unangenehmen Viertelfinal-Gegner Chemnitz zu vermeiden.

Rostocks für Trier beruhigender Sieg in Hagen hat auch den fünften Rang für die Moselaner unerreichbar gemacht. Der sechste Platz (wie vor einem Jahr) ist jedoch noch möglich, wenn die Ehinger in Kirchheim verlieren. Grund dafür ist, dass der Gladiators-Direktvergleich gegen Ehingen gewonnen wurde  -  wie sieben der bislang 13 anderen Direktvergleiche.             

Stefan Ilzhöfer wünschte sich an seinem 24.  Geburtstag natürlich den sechsten Sieg in Folge, doch die Serie der Moselaner riss. Weil sie zwar wieder mal eine recht gute Aufholjagd praktizierten, diese jedoch nur zu einer knappen Führung verhalf, aber nicht zum zehnten Auswärtstriumph.                

Das Positive des Abends unweit von Ulm aus Gäste-Sicht, abgesehen vin einem 156:155-Plus aus beiden Begegnungen mit Ehingen: Kilian Dietz kam auf mehr als ein halbes Dutzend Korbpunkte, und Rupert Hennen traf zum zweitenmal zweistellig, stellte den persönlichen Rekord ein. 

Statistik des Tages   

  • Die Viertel-Separation vom 22. März aus Gastgeber-Sicht:  30:22,  25:21,  12:18,  22:20.                             
  • Bilanz aller Begegnungen TR-Ehingen und umgekehrt lautet nunmehr 4:2,  in Trier 3:0.                      
  • Die eingesetzten Gladiators-Spieler und ihre unmittelbaren Beiträge zu den 81 Korbpunkten  (alphabetische Reihenfolge):  Bucknor 9,  Buntic 2,  Dietz 7,  Gloger 10,  Grün 8,  R.Hennen 12,  Ilzhöfer 2,  Joos 14,  Lewis 15,  Schmikale 0,  Smit 2.
  • Kelvin Lewis war  zum viertenmal Topscorer des Teams.                            
  • Die erfolgreichsten fünf Gladiators-Korbschützen nach 29 Saisonspielen:  Bucknor 418,  Joos 333,  Lewis 316,  Gloger 313,  Smit 199.     
  • Bei Jermaine Bucknor sind es 69 (!) mehr als 2017/18 vor dem 30. Spiel.  Das ist eine Steigerungsrate von etwa 20 Prozent! Sie ist noch beeindruckender als der gut 18-prozentige Anteil des 35-jährigen Kanadiers bei der bisherigen Saisonsumme des Teams (2286). Umso gravierender wäre Bucknors Ausfall am Samstag, der wegen einer Verletzung droht.  

BS

            

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