Arnt Finkenberg

Gladiators nach Niederlage jetzt gegen Tabellenführer Rasta Vechta 

Trier. Nach sieben Siegen in Folge riss die Siegesserie der Gladiators am Sonntag in Gießen. Am Mittwoch, 18. Januar kommt Tabellenführer Vechta nach Trier.

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Nach sieben Siegen in Folge mussten sich die Gladiators am Sonntag in Gießen zum ersten Mal wieder mit 97:109 geschlagen geben. Am Mittwoch geht es für die Trierer Zweitliga-Basketballer in der heimischen Trier Arena gegen Tabellenführer Vechta wieder um wichtige Punkte für die angestrebte Play-Off Qualifikation.

Nach sieben Siegen in Folge mussten sich die Gladiators am Sonntag in Gießen zum ersten Mal wieder mit 97:109 geschlagen geben. Am Mittwoch geht es für die Trierer Zweitliga-Basketballer in der heimischen Trier Arena gegen Tabellenführer Vechta wieder um wichtige Punkte für die angestrebte Play-Off Qualifikation.

Foto: Simon Engelbert / PHOTOGROOVE)

Bester Trierer Werfer bei der 97:109 Auswärtsniederlage bei den Gießen 46ers war Parker van Dyke mit 26 Punkten. Mit Garai Zeeb, Parker van Dyke, Marco Hollersbacher, Travis Daniels und Till Isemann als Starting Five gingen die Römerstrom Gladiators in das Traditionsduell mit den Gießen 46ers.

Von Beginn an ein Offensivspektakel

Gleich von Beginn an entwickelte sich ein Offensivspektakel in der Gießener Osthalle. Beide Teams starteten mit sehr guten Wurfquoten in die Partie und forcierten demensprechend frühe Abschlüsse aus der Distanz. Während die Anzeigetafel nach sechs gespielten Minuten noch ein 18:18-Unentschieden anzeigte, waren es die Gastgeber, die zum Ende des ersten Viertels etwas zielsicherer blieben und vor allem defensiv früher Kontrolle gewinnen konnten. So ging es nach einem weitestgehend ausgeglichenen Startabschnitt mit einem 29:34 aus Trierer Sicht in die erste Viertelpause.

Auch im zweiten Viertel blieben die Gießener etwas konsequenter in der Defensive und offensiv extrem treffsicher. Die 46ers suchten immer wieder Eins-gegen-Eins-Situationen mit ihre starken Point Guard Jordan Barnes, gegen den die Gladiatoren zu diesem Zeitpunkt kein Mittel fanden. Offensiv gelang es den Trierer Profibasketballern zwar weiterhin ihre starken Schützen in Position zu bringen, jedoch häuften sich auch die Fehlpässe und Turnover gegen eine gut formierte Gießener Defense. Zur Mitte des zweiten Viertels hatten die Bundesligaabsteiger so ihren Vorsprung erstmalig auf zehn Punkte erhöht (34:44, 15. Spielminute). Erst zum Ende des zweiten Viertels kamen die Moselstädter wieder besser ins Spiel, allen voran Parker van Dyke, der einen Dreier nach dem anderen versenken konnte. So spielten sich die Gäste bis zum Halbzeitpfiff wieder auf 49:54 heran.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gladiatoren wieder besser ins Spiel und sorgten defensiv nun für einige Stops. So blieben die Trierer in der Partie, mussten aber weiterhin einem kleinen Rückstand hinterherlaufen. Die 46ers forcierten weiterhin Würfe aus der Distanz, holten zu diesem Zeitpunkt jedoch zu viele Offensivrebounds, sodass selbst Fehlwürfe häufig noch in Punkte umgemünzt werden konnten. Hier stach vor allem Stefan Fundic heraus, der Gießener Big Man pflückte einen Abpraller nach dem anderen herunter und sorgte so für zweite und dritte Chancen seines Teams. Dank erneut extrem starker Offensive blieben die Gladiatoren aber auch jetzt im Spiel und erhöhten zum Ende des dritten Viertels nochmal den Druck auf beiden Seiten des Feldes.

Mit einem knappen Rückstand von 75:76 ging es somit in den letzten und entscheidenden Spielabschnitt. Der Start in das vierte Viertel gehörte gänzlich den Gastgebern. Die 46ers suchten immer wieder das Pick and Roll durch Guard Barnes und Big Man Fundic und konnten häufig nur per Foul gestoppt werden. Trotz einer weiterhin gut organisierten Offensive gaben die Gladiatoren an beiden Enden des Feldes zu viele Rebounds ab und Gießen zog somit wieder etwas davon. Fünf Minuten vor Spielende war die Gießener Führung erneut zweistellig (82:92, 35. Spielminute). Mit drei getroffenen Dreiern zum Ende des Spiels machten die 46ers endgültig den Deckel auf die Partie und gewinnen ein echtes Offensivspektakel letztlich verdient mit 109:97.

Nächste Prüfung gegen Tabellenführer Vechta

Für die Gladiatoren steht bereits am Mittwoch, 18. Januar die nächste große Herausforderung auf dem Programm, wenn man um 19:30 Uhr Tabellenführer Rasta Vechta in der Arena Trier empfängt. Tickets für das Spitzenspiel sind über den Online-Ticketshop, die Geschäftsstelle und den Kartenvorverkauf Trier erhältlich.

Dank an die Fans für Unterstützung

Pascal Heinrichs (Headcoach Römerstrom Gladiators Trier): "Wir haben es in der Defensive nicht geschafft Gießen zu stoppen. Wir hatten in den letzten Partien einen klaren Trend nach oben in unserer Defensive, diesen konnten wir leider heute nicht umsetzen. Dazu haben wir sehr schlecht gerebounded. So können wir kein Spiel gewinnen. Das müssen wir nun innerhalb von zwei Tagen ändern, wenn wir am Mittwoch eine Chance gegen Tabellenführer Vechta haben wollen. Ein riesiger Dank gilt wieder den mitgereisten Fans, die uns bis zum Ende gepusht haben!"

Für Trier spielten: Dan Monteroso (7 Punkte), Garai Zeeb (18), Parker van Dyke (26), Marco Hollersbacher (4), Jordan Johnson (13), Nico Wenzl (0), Jonathan Almstedt (5), Ole Theiß (DNP), Dylan Painter (4), Till Isemann (0), Alex Laurent (4) und Travis Daniels (16). Beste Werfer Gießen 46ers: Jordan Barnes (28 Punkte / 11 Assists), Stefan Fundic (22 / 15 Rebounds) und Roland Nyama (20).


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