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Gladiators statten Nachwuchsspieler mit Doppellizenz aus

Trier. Mit Vincent Hennen und Markus Zock rücken in der kommenden Saison zwei talentierte Nachwuchsspieler in den erweiterten Kader der RÖMERSTROM Gladiators Trier auf.

Für Christian Held ist das die logische Konsequenz aus dem eingeschlagenen Weg des Basketballclubs, Spieler mit gutem Entwicklungspotential auch im Profi-Kader einzubauen. Der Headcoach der Gladiatoren möchte in Trier weiter eine Kultur der Nachwuchsförderung etablieren, die regionale Talente auf dem Weg in die Leistungsspitze unterstützt und fördert.  

Markus Zock und Vincent Hennen werden in der kommenden Saison mit einer Doppellizenz ausgestattet und sollen den Kader der Gladiators ergänzen. Beide Spieler waren im vergangenen Jahr Teil des Nachwuchsprogramms der Gladiatoren. Auch in der kommenden Spielzeit sollen sie weiter Erfahrung in der Regionalliga-Mannschaft Gladiators Trier II sammeln. Mit Markus Zock hat man darüber hinaus einen Spieler, der im NBBL-Perspektivteam spielen kann, das in der kommenden Saison implementiert werden soll.

Jungen Talenten Chance geben

"Wir haben uns für den Weg entschieden, jungen Talenten immer wieder die Chance zu geben und sie an die Profis heran zu führen, grade, wenn wir der Meinung sind, dass das Potential vorhanden ist. Die Jungs haben somit im Training jeden Tag aufs Neue die Gelegenheit sich zu beweisen und sich weiter zu entwickeln. Diese Gelegenheit gilt es dann zu ergreifen. Dabei wollen wir sie bestmöglich unterstützen", erklärt Trainer Held zur Entscheidung. Insgesamt sieht er bei beiden gute Entwicklungsmöglichkeiten: "Vincent zeichnet vor allem sein guter Überblick und sein Wurf aus. Markus ist für seine Größe sehr beweglich und er hat einfach ein unglaubliches Händchen. Hinzu kommt, dass er sich schnell an ein bestimmtes Niveau anpassen kann. An diesen Dingen wollen wir mit beiden weiterarbeiten und sie so weiterentwickeln."

Auch Manager Andre Ewertz freut sich darüber, dass die Nachwuchsarbeit der Gladiatoren bereits Früchte trägt: "Beide Jungs sind hier aus der Stadt bzw. der Region und bringen somit die nötige Identifikation für den Basketball in Trier mit. Wir haben zum Beispiel mit Kilian Dietz oder aber auch Vincents Bruder Rupert Hennen, gute Beispiele für regionale Identifikationsfiguren. Diesen Weg wollen wir konsequent weiter gehen und somit für viele Kids sportliche Vorbilder schaffen."

Hennen und Zock werden beide an der Vorbereitung der Profi-Mannschaft teilnehmen und Teil des etatmäßigen Kaders sein. Markus Zock erhält bei den Gladiators die Rückennummer 16 und Vincent Hennen wird mit der 25 auflaufen.

Neue Talente gesucht

Derweil sucht der Gladiators Trier e.V. neue Talente, die ebenfalls Teil der Gladiatoren-Familie werden wollen. Der Verein gründet nämlich ein NBBL-Perspektivteam, dass in diesem Jahr zwar nicht am offiziellen Ligabetrieb teilnehmen, aber auf internationale Turniere fahren wird. In der kommenden Spielzeit 2019/2020 soll das Team dann die NBBL Qualifikation versuchen. Gesucht werden Spieler der Jahrgänge 2001 und 2002. Interessierte können am 7. August zum offiziellen Tryout des Gladiators Trier e.V. in der Arena Trier kommen. Das Training beginnt um 18 Uhr. Mitzubringen sind geeignete Trainingsklamotten und ausreichend zu trinken.  

RED

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