Claudia Neumann

Großbrände im Trierer Hafen und Sägewerk Hermeskeil

Trier/Hermeskeil. Im Trierer Hafen ist es in der Nacht zum Donnerstag zu gleich zwei Großeinsätzen gekommen. Bereits am Nachmittag brannte es in Hermeskeil.

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Zu einem Großbrand kam es am Mittwoch, 13. Juli,  gegen 16.55 Uhr, in einem Hermeskeiler Sägewerk. Die Feuerwehr war mit starken Kräften im Einsatz. Die Brandursache ist derzeit nicht geklärt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen noch.

 

In der Nach hielten dann Großbrände im Industriegebiet Trierer Hafen die Feuerwehr in Atem. In beiden Fällen ging es hier um Brände in Wertstoffbetrieben.

 

Zum ersten Brand wurde die Trierer Feuerwehr gegen 23.30 Uhr alarmiert. Mitarbeitende eines abfallverarbeitenden Betriebs hatten den Brand bemerkt und den Notruf gewählt. Die zuerst eintreffenden Einheiten der Trierer Feuerwehr stellten vor Ort fest, dass größere Mengen dort lagernder Verpackungsabfälle brannten. Mit einer Riegelstellung verhinderte die Feuerwehr zunächst die Ausbreitung des Feuers und brachte den Brand unter Kontrolle. Personen wurden nicht verletzt. Weil es zu einer starken Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung kam, wurden die Menschen mit Warnmeldungen aufgefordert, in den angrenzenden Gebieten Fenster und Türen geschlossen zu halten. Eine Gefährdung für die Bevölkerung bestand nach derzeitigen Erkenntnissen nicht, Einheiten der Feuerwehr führten Messungen in den betroffenen Gebieten durch. Das Feuer war gegen 3 Uhr gelöscht, die Nachlöscharbeiten und die Brandwache dauerten bis in die frühen Morgenstunden. Im Einsatz waren rund 100 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Trier, der Freiwilligen Feuerwehren Ehrang, Pfalzel, Biewer und Kürenz, das Technische Hilfswerk (THW) Ortsverband Trier, die Stadtwerke Trier (SWT), das Deutsche Rote Kreuz Stadtverband Trier mit einem Rettungswagen und die Polizei.

 

Ein weiterer Brand im Industriegebiet wurde um 4.01 Uhr gemeldet. In einem weiteren abfallverarbeitenden Betrieb brannte die Schaltanlage eines Schredders im 3. Obergeschoss. Der Brand breitete sich vom Schaltraum auf die gesamte Maschine aus. Die Flammen waren weithin zu sehen, es gingen mehrere Anrufe in der Leitstelle ein unter anderem von Autofahrern, die auf der Ehranger Brücke unterwegs waren. Menschen kamen nicht zu Schaden. Auch dieser Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden. Im Einsatz waren rund 60 Einsatzkräfte von der Berufsfeuerwehr Trier, die Löschzüge Ehrang und Pfalzel, die Stadtwerke Trier und das Deutsche Rote Kreuz.