Homosella: Gender Arts diesmal im Fokus

Veranstaltung stellt Geschlecht und Kunst in den Mittelpunkt

Trier. Seit 17 Jahren organisieren das autonome Referat für schwule, trans-und queere Identitäten und das autonome queerfeministische Frauenreferat des AStAs der Universität Trier die schwul-lesbischen-­trans Kulturtage "Homosella". Auch in diesem Jahr stehen vom 11. bis 22. Januar wieder aktuelle Aspekte zum Thema Homosexualität in Gesellschaft und Politik im Fokus.

In diesem Jahr stellt das Team der Homosella die Thematiken Gender und Kunst in den Mittelpunkt der Veranstaltung. Wie werden die Themen Homosexualität, Transidentität und geschlechtliche Vielfalt in Medien, Kultur und Kunst sichtbar gemacht, umgesetzt und konkret gelebt? Die Homosella startet am 11. Januar um 16 Uhr mit einer Auftaktveranstaltung im A/B Foyer der Uni Trier, bei der zugleich die Ausstellung  "Bildet Banden" eröffnet wird. Diese nähert sich dem Thema "Geschlecht und Sexismus im Alltag". Die Ausstellung wird bis zum 22. Januar gezeigt.

Film zum Stoff von Virginia Wolff

Im Filmtheater "Broadway" wird am 12. Januar um 19.30 Uhr der Film "Wer hat Angst vor Vagina Woolf" gezeigt. Die dramatische Komödie erzählt von einer erfolglosen Regisseurin, die im literarischen Stoff von "Wer hat Angst vor Virginia Wolff?" ihren Traum vom großen Filmprojekt verwirklicht. Am Donnerstag, 14. Januar, besucht Anna Groß, Geschäftsführerin des Berliner Labels "Springstoff", die Homosella. Groß erzählt, wie sich die Themen Gender und Queer in der Organisation von Kulturveranstaltung realisieren lassen.

Abschluss-Party

Am 20. Januar wird Dr. Antke Engel vom "Instituts für Queer Theory" in der Uni Trier über "Queere ästhetische Strategien und künstlerische Prozesse" sprechen. Am 22. Januar findet ab 22 Uhr die Homosella-­Abschlussparty "Queer as Trier" im  SCHMIT-­Z statt. Weitere Infos gibtes hier.

Foto: FF

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