Kommunen wollen Aufträge an regionale Betriebe vorziehen

Trier. Anlässlich der Coronakrise hat die öffentliche Hand aus der Region Trier angekündigt, nach Möglichkeit Aufträge an Handwerker und Dienstleister vorzuziehen.

Das haben Oberbürgermeister Wolfram Leibe und die vier Landräte aus der Region Trier, Gregor Eibes, Günther Schartz, Dr. Joachim Streit und Heinz-Peter Thiel, zugesagt. Damit wollen sie zum einen dazu beitragen, Auftragsstaus zu beseitigen. Zum anderen soll die Initiative dazu beitragen, die regionale Wirtschaft in der Coronakrise zu stützen.

Die Handwerkskammer (HWK) Trier sowie die Industrie- und Handelskammer (IHK) begrüßen die Zusage. "Darin sehen wir einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Handwerksbetriebe mit ihren Beschäftigten und Auszubildenden", erklärt HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf. Auch die IHK Trier begrüßt den Vorschlag der Kommunen. IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer sagt dazu: "Wenn es jetzt Vakanzen bei unseren Betrieben gibt, die mit vorgezogenen Aufträgen von den Kommunen genutzt werden können, ist das gut und vor allem ein positives Signal für unsere Betriebe."

RED
 

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