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Kreiskrankenhaus Saarburg: Aufnahmestopp in der Chirurgie

Das Kreiskrankenhaus Saarburg hat am Samstag, 11. April, einen Aufnahmestopp in der Chirurgie beschlossen.
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Foto: Archiv

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Hintergrund sind Erkrankungen und Verdachtsfälle von Mitarbeitern dieser Abteilung mit dem Corona-Virus, die eine weitere Aufnahme von chirurgischen Patienten derzeit nicht möglich machen. Die ambulante Notfallversorgung in der ZNA (Zentrale Notaufnahme), die Fieberambulanz sowie die weiteren Abteilungen des Kreiskrankenhauses sind hiervon nicht betroffen und arbeitet unverändert weiter.  

Chirurgische Versorgung gewährleistet 

Die Versorgung der zurzeit auf der chirurgischen Abteilung befindlichen Patienten ist jedoch gewährleistet. Eine Verlegung von chirurgischen Patienten ist aktuell nicht notwendig. Die beiden kooperierenden Trierer Krankenhäuser haben ihre Unterstützung zugesichert, sodass die chirurgische Versorgung für die Bevölkerung in der Region unverändert gewährleistet ist.  

Zwei Mitarbeiter betroffen

Bereits in den vergangenen Tagen wurden positive Testergebnisse von Mitarbeitern bekannt, die sich jedoch nicht im Dienst befinden, sondern bereits nach Auftreten erster Symptome sich vom Dienst abmeldeten. Insgesamt befindet sich zurzeit ein Mitarbeiter in häuslicher Quarantäne. Ein weiterer Mitarbeiter ist in stationärer Behandlung im Haus.  

Aufnahmestopp verfügt

Da sich allerdings am 11. April weitere Verdachtsfälle ergeben haben, bei denen zu diesem Zeitpunkt noch kein Testergebnis vorlag, entschied das Direktorium gemeinsam mit dem Geschäftsführer Dr. Gerald Gaß, den Aufnahmestopp zu verfügen. Dies auch in Abstimmung mit dem zuständigen Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Trier-Saarburg. Landrat Günther Schartz als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung begrüßt diese Entscheidung: "Frühzeitig und vorsorglich in diesen Zeiten zu handeln ist genau das richtige Vorgehen." 

Patienten werden weiter im Krankenhaus versorgt

Die aktuell chirurgisch stationären Patienten können bis auf Weiteres im Kreiskrankenhaus weiterversorgt werden. Die Angehörigen der Patienten dieser Station werden über den Aufnahmestopp und die weitere Behandlung informiert. Das Kreiskrankenhaus wird in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt die weitere Entwicklung engmaschig beobachten und bei Bedarf weitere Maßnahmen zum Schutz der Patienten als auch der Mitarbeiter treffen. Auch alle bisherigen Maßnahmen sind in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt erfolgt. 

Hintergrund

Insgesamt werden im Kreiskrankenhaus aktuell sechs Covid-19-Patienten behandelt. Das Kreiskrankenhaus Saarburg verfügt nach wie vor über ausreichend Intensiv- und Beatmungskapazitäten, um weitere Patienten aufnehmen zu können.   RED