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Lebenshilfe Trier-Saarburg setzt auf den Standort Konz

Mit dem ersten Spatenstich gaben Kilian Zender, Vorstand der Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V., und Joachim Weber, Bürgermeister der Stadt und Verbandsgemeinde Konz, nun den Startschuss für den Erweiterungsbau der "Werkstatt für behinderte Menschen" in Konz. Etwa 50 Gäste hatten sich für den Spatenstich auf dem Eckgrundstück in der Konstantinstraße an der Abzweigung Bahnhofstraße versammelt.
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"Dieser Spatenstich hat es in sich. Dieses Projekt ist für uns als Lebenshilfe in Konz wegweisend, da das neue Gebäude die Lebensumstände und aktuelle Betreuungssituation verbessern wird. Der Neubau - mitten im Wohngebiet gelegen - erfüllt auch den Inklusionsgedanken. Die Nähe zur Stadtmitte ermöglicht den Bewohnern die aktive Teilnahme am Konzer Stadtleben", erklärt Kilian Zender.   

Lebenshilfe braucht mehr Raum

Die Lebenshilfe Trier-Saarburg e.V. und die angeschlossene Werkstatt für behinderte Menschen in Konz trägt mit über 130 Arbeitsplätzen für behinderte und nichtbehinderte Menschen wesentlich dazu bei, behinderte Menschen aus der näheren und ferneren Umgebung bei dem Bemühen zu fördern, ihr Leben weitgehend selbständig zu gestalten. 96 Arbeitsplätze für größtenteils schwerbehinderte Menschen bietet die Lebenshilfe heute an diesem Standort. Damit dies so bleiben kann, muss die Lebenshilfe mehr Raum schaffen. 30 Werkstattplätze mussten bisher aus Platzgründen in provisorische Container ausgelagert werden.  

Gebäude sichert 100 Arbeitsplätze

Das neue zweigeschossige Gebäude, vom Trierer Architekten Pasucha Klepzig geplant, sichert auf einer Nutzfläche von 2.300 Quadratmetern 70 Arbeitsplätze für behinderte und 30 Arbeitsplätze für nichtbehinderte Menschen am Standort Konz. Neben den Werkstattplätzen und einer großzügigen Mensa für alle Mitarbeiter und Bewohner der Lebenshilfe, werden mit diesem Bau weitere Büro- und Therapieräume geschaffen. Die Therapieräume können dann auch von externen Therapeuten genutzt werden. Nach Fertigstellung des Neubaus ergibt sich damit - inklusive dem Altbau - eine bebaute Grundfläche von insgesamt 3.805 Quadratmetern. Durch die zusätzliche Fläche werden sich die beengten Verhältnisse im Altbau merklich entspannen. Freiwerdende Räume können dann auch anderen Nutzungen zugeführt werden.  

"Neubau ist für Konz wichtig"

"Dieser Neubau ist auch für Konz wichtig, weil wir wissen, welch wertvolle Arbeit hier geleistet wird. Mit diesem Neubau wird nun eine dauerhafte, nachhaltige Lösung geschaffen, die nicht nur die Arbeitsplätze sichert, sondern zusätzlich eine städtebauliche Aufwertung und Lärmschutz für diesen Bereich hier bringen wird", äußert sich auch Bürgermeister Weber sehr zufrieden. RED