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Lokale Netzwerke und Projekte unterstützt

An neun Standorten im Bistum Trier sind neue lokale Projekte oder kleine Netzwerke entstanden: Mobilitätskonzepte, neue Formen des Wohnens im Alter oder Treffs für Jung und Alt sind Beispiele für das, was das Projekt "Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter im Bistum Trier – Leben und Älterwerden in meiner Gemeinde" (SoNA) initiiert hat. Diözesan-Caritasdirektorin Dr. Birgit Kugel bezeichnete bei der Abschlussveranstaltung im Robert-Schuman-Haus in Trier "SoNA" als grundlegendes Projekt, das neue Ressourcen erschlossen und einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung des demografischen Wandel geleistet hat.
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Caritasmitarbeiter und Gäste der Abschlussveranstaltung des Projektes "Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter im Bistum Trier – Leben und Älterwerden in meiner Gemeinde". Foto: FF

Caritasmitarbeiter und Gäste der Abschlussveranstaltung des Projektes "Sozialraumorientierte Netzwerke für das Alter im Bistum Trier – Leben und Älterwerden in meiner Gemeinde". Foto: FF

In den Teil-Projekten von SoNA hatten die örtlichen Caritasverbände die Aufgabe übernommen, Motor und Initiator von neuen Entwicklungen zu sein. Dabei war es ein Ziel, Bürger zur Mitgestaltung ihres Lebensumfeldes zu gewinnen. So entwickelten sich beispielsweise Ideen, wie die Mobilität älterer Bürger durch "Mitfahrerbänke" verbessert werden kann. Im Kontakt mit Studierenden konnten neue Begegnungsorte für Jung und Alt gefunden werden. Engagierte Bürger analysierten, wie es um die die Barrierefreiheit ihrer Stadt bestellt ist. 

"Menschen als Experten für ihr Lebensumfeld" einbeziehen

Hintergrund für das drei-jährige SoNA-Projekt, welches der Diözesan-Caritasverband und die Caritasverbände vor Ort mit insgesamt 750.000 Euro gefördert hatten, sind die wachsende Bedeutung und die Chancen der "Sozialraumorientierung". Projektleiterin Hildegard Eynöthen: "Es geht darum, Menschen als Experten für ihr Lebensumfeld in neue Entwicklungen einzubeziehen." Caritasverbände, Pfarrgemeinden und Kommunen arbeiten dabei zusammen, um gemeinsam mit den Bürgern neue Wege des Wohnens und Lebens im Alter zu finden.

Eng mit Synode verbunden

Diese Perspektive auf das direkte Umfeld der Menschen ist auch eng mit den Ergebnissen der Synode des Bistums Trier verbunden. Was dies vor dem Hintergrund der künftigen "Pfarreien der Zukunft"  bedeutet, erläuterte Rita Schneider-Zuche, Leiterin des Bereiches Caritasprofil und Entwicklung im Diözesan-Caritasverband: "Wir fühlen uns herausgefordert, als Verband stärker im Zusammenspiel mit Bürgern vor Ort Themen aufzugreifen, am gemeindlichen Leben mitzuwirken."