Man sollte den Bürgern die Wahl ermöglichen

Trier. Leserbrief von Familie Arndt und Annette Müller

"Wir waren anfänglich wirklich nicht von den Biotüten begeistert.

Nachdem wir aber konsequent gesammelt haben, mussten wir erkennen, dass der Biomüll fast die Hälfte unseres Mülls ausmacht und wir dadurch jede 2. Leerung sparen können.

Wenn der Bedarf nun derart angestiegen ist und die aufgestellten Sammeltonnen schnell übegelaufen sind, liegt es wohl auf der Hand, dass mehrere Haushalte es wie wir machen: nunmehr doch viel mehr und konsequent trennen vom Restmüll!

Wir verstehen, dass Viele nicht begeistert sind, da sie extra Wege zur Entsorgung wahrnehmen müssen. Mit durchfeuchteten Tüten, die doch aber im braunen schließbaren Zehn-Liter-Behälter vom Starterset relativ gut transportiert werden können.

Wenn man ohnehin täglich auf dem Arbeitsweg oder zum Kaufen an den Biotonnen vorbeifährt, ist die Lösung der Entsorgung des Biogutes mit den Tüten für uns jetzt ideal. Eine eigene Tonne fängt sicherlich nach paar Tagen an zu stinken - im Sommer bestimmt extrem. Das hat man nicht gern daheim...

Insofern sollte man den Bürgern die Wahl ermöglichen, ob sie eine eigene Bio-Tonne zu Hause aufstellen wollen oder oder die Tüten zur Sammelstelle bringen wollen. Das müsste doch machbar sein? Das sind doch nur zwei Varianten, die zu organisieren wären ... schließlich ist jeder Haushalt doch anders ausgelegt und ein "Schema F" für Alle nicht Sinn der Sache. Dann klappt es auch mit der Zufriedenheit der Bürger."

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.