Miezen unterliegen in Zwickau mit 26:29

Trier. Im zweiten Saisonspiel der 2. Frauenhandball-Bundesliga verlor die DJK/MJC Trier beim BSV Sachsen Zwickau mit 26:29 (13:18) zeigte dabei aber eine deutliche Steigerung gegenüber der Auftaktniederlage in Mainz. Am Ende gaben Kleinigkeiten und auch eine gehörige Portion Pech den Ausschlag. Die Miezen trafen allein in der 2. Halbzeit sechs Mal nur den Pfosten.

Mit der Vorstellung ihrer Schützlinge war Trainerin Elena Vereschako sehr zufrieden: "Wir haben viele Dinge viel besser gemacht als im ersten Spiel. Vor allem in der Abwehr hat meine Mannschaft die Vorgaben sehr gut umgesetzt." Besonders lobte die Trainerin in dieser Hinsicht Maja Zrnec – "sie hat Katarina Pavlovic fast komplett aus dem Spiel genommen." Die Zwickauer Linkshänderin erzielte nur ein Feldtor. Dass es dennoch nicht reichte, lag vor allem in der ersten Halbzeit begründet. "Da haben wir uns zu viele technische Fehler und auch zu viele Ballverluste geleistet," so Vereschako. Aber: "Mich hat überzeugt, dass die Mannschaft nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft und an sich geglaubt hat."

Leichter Aufwind vor Halbzeitpause

Über 0:3 (4.) und 1:6 (6.) ging der Start aus den geschilderten Gründen daneben – bis zum 7:13 (20.) und der ersten Miezen-Auszeit änderte sich am Abstand nichts. Nach einem leichten Aufwind ging es mit 13:18 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste weiter. In den ersten Minuten setzten vor allem die auf Rechtsaußen gewechselte Hannah Sattler und Linsey Houben Akzente. Diesem Duo war es vor allem zu verdanken, dass der Rückstand auf 17:20 (37.) schrumpfte.
Es wurde sogar noch besser. In der 41. Minute war beim 20:22 der beste Zwischenstand erreicht. Einmal Unterzahl und ein vergebener Siebenmeter – das waren zwei der von Vereschako beschriebenen Kleinigkeiten, die letztlich den Sieg kosteten. Auch zwei weitere Auszeiten konnten das Blatt nicht mehr wenden. Zu viele Pfostentreffer, die niedrigere Anzahl an Siebenmetern (5:9) und damit auch das fehlende Glück verhinderten ein Happyend.

Niederlage kann Mut machen

Beiden Torhüterinnen – Melanie Eckelt und Aleksandra Baranowska spielten jeweils eine Halbzeit – bescheinigte Vereschako gute Leistungen. Dennoch – auch eine Niederlage kann Mut machen. "Wenn wir so weiterarbeiten, dann werden wir  uns weiter steigern und solche Spiele auch gewinnen können." Die Aufgabe im nächsten Spiel, der Trierer Heimpremiere am kommenden Samstag (29. September, 18 Uhr) wird allerdings noch deutlich schwerer als das Duell in Zwickau. Dann kommt der verlustpunktfreie Spitzenreiter TV Beyeröhde zum Gastspiel in die Arena Trier.

Statistik

DJK/MJC Trier:  Melanie Eckelt, Aleksandra Baranowska (ab 31.) – Angela Petrovska (3), Hannah Sattler (3), Dovile Ilciukaite (4/2), Linsey Houben (4), Andrea Czanik (3), Vesna Tolic (3/1), Gabriella Szabo (4), Maja Zrnec (2)

Zwickau (beste Werferinnen): Jenny Choinowski (11/4) und Katarina Pavlovic (5/4).
Schiedsrichter: Julian Fedtke/Niels Wienrich

Zuschauer: 435

RED

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