Miezen verlieren deutlich beim Tabellendritten Beyeröhde

Trier. Das ungleiche Duell zwischen Titelaspirant und Schlusslicht der 2. Frauenhandball-Bundesliga war früh entschieden. Beim Gastspiel der DJK/MJC Trier beim TV Beyeröhde-Wuppertal stellten die Gastgeberinnen mit zwei starken Phasen zwischen der 11. und 20. Und der 21. und 25. Minute auf Sieg. Am Ende fiel die Niederlage der MJC mit 25:33 (12:19) deutlich aus.

Die Miezen, die entgegen der im Vorfeld geäußerten Befürchtungen bis auf Maja Zrnec in kompletter Formation antreten konnten, starteten glänzend. Der im Rückraum sehr stark besetzte TVB tat sich mit der Trierer 5:1-Deckung sehr schwer und geriet schnell ins Hintertreffen. In der 7. Minute führten die Gäste nach dem einzigen Treffer von Andrea Czanik mit 5:3, nach elf Minuten hatte die nach langer Zeit offensiv mal wieder überzeugende Gabriella Szabo sogar auf 7:4 erhöht. 

Wuppertal versetzt Trier entscheidenden Schlag

Höchste Zeit für Beyeröhdes Coach Martin Schwarzwald eine Auszeit zu nehmen – mit durchschlagender Wirkung. Aber nicht nur, weil seine Schützlinge jetzt besser mit der von Trier praktizierten Abwehrvariante zurechtkamen. Die Sieben-Treffer-Serie innerhalb der folgenden neun Minuten zum 7:11 wurde auch dadurch begünstigt, dass die Gäste vier Abschlüsse versemmelten – dazu kamen Abspiel- und technische Fehler der Miezen. Triers Trainerin Elena Vereschako konterte mit einer eigenen Auszeit, die aber nur kurz Wirkung zeigte (9:12/21.). Danach versetzten die Wuppertalerinnen dem Liga-Schlusslicht den entscheidenden Schlag. Der Trierer Rückstand wuchs innerhalb von nur vier  Minuten von 9:12 auf 9:17. "Die Ursachen waren dieselben wie bei der Serie zuvor", bilanzierte Vereschako. Wenigstens gelang es den Miezen noch, den Abstand bis zur Pause leicht zu verkürzen.

An Kleinigkeiten erfreuen

Nach dieser erneuten Niederlage blieb Vereschako nichts anderes übrig, als sich an Kleinigkeiten zu erfreuen. "In den ersten Minuten haben wir gezeigt, dass wir mithalten können. Dass wir kämpfen können haben wir auch noch in der Schlussphase gezeigt, als wir den Rückstand von zwischenzeitlich zehn Toren noch verkürzt haben."

Das nächste Meisterschaftsspiel bestreiten die Miezen am kommenden Samstag (23. Februar, 19 Uhr, Arena Trier) gegen die SG H2Ku Herrenberg.

Statistik

  • Beste Werferinnen der Gäste des Tabellendritten waren Melina Fabisch (8/4 Tore) und Luisa Knippert (7).
  • DJK/MJC Trier (Kader): Aleksandra Baranowska, Melanie Eckelt – Angela Petrovska (2), Dovile Ilciukaite (3),Hannah Sattler, Linsey Houben (4/1), Andrea Czanik (1), Vesna Tolic (3), Gabriella Szabo (7), Dora Simon-Varga (5)
  • Schiedsrichterinnen: Frederic Linker/Sascha Schmidt 
  • Zuschauer: 235

RED

 

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