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Miss Hochwald ist eine echte Hochwälderin

Baileys heißt die schönste Kuh der Verbandsgemeinde-Tierschau, die am heutigen Montag über die Bühne ging. Die hübsche Kuhdame ist vier Jahre alt, hat zwei Kälber und lebt auf dem Mühlenhof bei Damflos (Verbandsgemeinde Hermeskeil) und hat sich die Schärpe für die schönste Milchkuh gesichert. Baileys ist jetzt die neue Miss Hochwald und diesmal auch eine echte Hochwälderin.
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Für Axel (38) und Nadine Hemmes (29) ist der Sieg ihrer schönen Kuhdame eine besondere Freude, denn die beiden haben erst vor wenigen Wochen geheiratet, so dass der Titel eine Art verspätetes Hochzeitsgeschenk ist. „Baileys ist schon eine besondere Kuh bei uns im Stall“, sagt die studierte Agrarwissenschaftlerin Nadine Hemmes kurz nach der Siegerehrung.  Es sei schon eine tolle  Bestätigung für die tägliche Arbeit, die wir leisten.“ Die Entscheidung zwischen den beiden Favouritinnen Esperanza vom Engelhof in Hetzerath und der späteren Siegerin Baileys aus Damflos sei dem Preisrichter Peter Meutes diesmal äußers schwer gefallen. "Wenn ich könnte, bekämen beide den ersten Platz", so Meutes.  „Sie hat einen leichten Vorzug gegenüber der Zweitplatzierten“, urteilte Preisrichter Peter Meutes, als die drei bestbewerteten Tiere zum Finale in den Ring geführt wurden. „Alles Super-Kühe, tolle Euter, tolles Fundament – aber die Nummer 16 hat das etwas breitere Becken.“ 17 Aussteller aus dem Landkreis Trier-Saarburg, dem Kreis Bernkastel-Wittlich und dem Saarland hatten insgesamt 52 Rinder in den Prämierungs-Ring geschickt und von Fachleuten bewerten lassen. Neben den Milchkühen wurden auch 32 Pferde verschiedener Rassen von einer Fachjury bewertet. Gesamtsiegerin wurde die Warmblut-Stute Ma belle Chérie aus der Zucht von Alfred Kohn aus Vierherrenborn. Platz zwei und drei belegte Edgar Mai aus Schillingen mit seiner Haflingerstute Helina und Aruen bint Kamila (Arabisches Halbblut). Publikumsliebling wurde wie schon 2016 die American Painthorse Stute Hollywood Golden Risk  von Christine Klitzing aus Kell am See. Zudem gab es wie in jedem Jahr wieder im Kleintierzelt Hühner und Kaninchen zu bestaunen, auf der Wiese durften Ziegen und vier Großesel gestreichelt werden. FIS