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Nach Schüssen: Spezialeinheit durchsucht Haus in Pfalzel

Ein Zeuge hatte am 23. Juli gegen 22.50 Uhr zwei Schüsse sowie Hilferufe aus einem Haus im Philosophenweg in Trier-Pfalzel gehört. Eine Spezialeinheit der Polizei durchsuchte daraufhin das Gebäude. Bei einem 30-jährigen Bewohner konnte eine Gaspistole sichergestellt werden. Der Mann befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation.
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Foto: Symbolbild/Imago

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Der Zeuge verständigte umgehend die Polizei über Notruf, als er die Schüsse hörte. Das Wohnhaus, aus dem die Schüsse abgegeben wurden, konnte schließlich lokalisiert werden. Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt unklaren Lage wurden Kräfte der Spezialeinheiten alarmiert. Das Wohnhaus wurde komplett durchsucht. Es befanden sich drei Personen in dem Gebäude. Bei einem 30-jährigen Bewohner wurde eine Pistole sichergestellt, die zum Abschuss von Gas- und Signalpatronen geeignet ist. Der Mann räumte gegenüber der Polizei ein, die Waffe zuvor abgefeuert zu haben. Obwohl es sich nicht um eine "scharfe" Waffe handelt, wird gegen den Mann wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Der 30-Jährige befand sich in einer psychischen Ausnahmesituation, so dass er in eine Klinik eingeliefert werden musste. Neben den Spezialeinheiten befanden sich Polizeibeamte der Kriminaldirektion Trier, der Polizeiinspektionen Trier und Schweich, der Diensthundestaffel sowie vorsorglich Notarzt und Rettungsdienst im Einsatz. Weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Schweich in Verbindung zu setzen, Telefon 06502/9157-0, E-Mail: pischweich@polizei.rlp.de.RED