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Neue Tempo-Anzeige für mehr Verantwortung im Straßenverkehr

Für mehr Verkehrssicherheit ist in Konz jetzt eine Geschwindigkeitsanzeige angeschafft worden. Das Gerät zeigt Autofahrern ihr aktuell gefahrenes Tempo und soll damit zum verantwortungsvollen Fahren ermahnen.
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Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Konz. Bei der symbolischen Inbetriebnahme begutachteten (v.l.) Michael Arens ("Innogy") und Guido Wacht von der Verbandsgemeinde Konz die Technik. Foto: Michael Naunheim/VG Konz

Die neue Tempo-Messanzeige ermahnt die vorbeifahrenden Verkehrsteilnehmer ab sofort zur Einhaltung der Höchstgeschwindigkeit in Konz. Bei der symbolischen Inbetriebnahme begutachteten (v.l.) Michael Arens ("Innogy") und Guido Wacht von der Verbandsgemeinde Konz die Technik. Foto: Michael Naunheim/VG Konz

Mit einem Zuschuss von 1.200 Euro aus einem firmeneigenen Förderprogramm unterstützte der Energieversorger "Innogy" die Stadt bei der Anschaffung des Gerätes. Die Messeinrichtung wurde von Michael Arens, Leiter der Region Trier bei "Innogy", an den ersten hauptamtlichen Beigeordneten der Verbandsgemeinde Konz Guido Wacht und an Mitarbeiter der Verwaltung übergeben. Bei der Tempo-Anzeige handelt es sich um eine mobile Anlage, die nach Bedarf den Standort in Konz wechseln kann. Die Versetzung der mit Solarzellen betriebenen Tafel wird von der Verwaltung vorgenommen. Das Gerät soll vorwiegend an stärker befahrenen Straßen und Schulwegen stehen.   

Anzeige soll Tempo-Bewusstsein schärfen

Als Erstes kommt die Messeinrichtung in der Straße am Berendsborn und Niedermenniger Straße zum Einsatz. "Die Anzeige schärft das Tempo-Bewusstsein der Autofahrer. Dank der Signalwirkung entsteht ein Mehr an Sicherheit, das besonders schwächeren Verkehrsteilnehmern wie Kindern zugutekommt. Daher haben wir uns für die Anschaffung der Tempo-Anzeige entschieden", erläuterte der erste hauptamtliche Beigeordnete Guido Wacht. 

"Langsamer fahren" und "Danke"

Die Tafel präsentiert jedem vorbeifahrenden Autofahrer in Sekundenbruchteilen, was der Tacho geschlagen hat. Fährt er schneller als erlaubt, zeigt die Anzeige am Straßenrand den Schriftzug "Langsamer fahren" in abschreckender roter Farbe. Fährt der Fahrer dagegen vorbildlich, erscheint auf dem Gerät das Wort "Danke" in grüner Farbe. Knöllchen oder Bußgelder werden durch die Messung nicht ausgelöst. Allerdings werden die Geschwindigkeiten der Vorbeifahrenden anonymisiert gespeichert. Diese Daten liefern der Stadt wertvolle Hinweise zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit an der jeweiligen Messstelle. 

Hintergrund

"Innogy" bietet Kommunen, die einen Konzessionsvertrag mit dem Energieunternehmen besitzen, das Förderprogramm "KEK – Kommunales Energie Konzept" an. Es beinhaltet Lösungen und Produkte, mit denen sich Kommunen fit für die Energiezukunft machen. Gefördert werden Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz, Energieeffizienz und Infrastruktur. Das umfasst etwa die Steigerung der Energieeffizienz kommunaler Gebäude und Einrichtungen oder auch Konzepte zur Elektromobilität. RED


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