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Neujahrsempfang der Trierer SPD

Selbst das eiskalte Wetter konnte die mehr als 400 Besucher des diesjährigen Zusammentreffens von ihrer Willenskraft nicht abhalten, zu den Trierer Treveris-Thermen zu dem alljährlichen Neujahrsempfang zu gelangen. Der Trierer SPD-Vorsitzende Sven Teuber dankte besonders den zuständigen Mitarbeitern für ihre Tatkraft und damit die Sicherheit auf den Straßen. Willkommen heißen konnte er, neben der Ministerpräsidentin Malu Dreyer und dem Oberbürgermeister der Stadt, Wolfram Leibe, auch viele weitere aktive Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Kultur. Dazu gehörten u.a. auch SPD-Generalsekretärin Dr. Katarina Barley sowie Norbert Neuser als Abgeordneten des Europäischen Parlaments, um nur einige wenige Personen zu nennen.
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Dr. Katarina Barley freute sich besonders über das überaus hohe Besucheraufkommen – und dankte selbst den Anwesenden anderer Parteien für ihr Zuhören. Sie wies besonders auf die überaus erfolgreiche Arbeit des letzten Jahres hin – selbst wenn einige wenige Dinge vielleicht nicht so ganz gelungen sein sollten. Auch in diesem Jahr stünden noch viele wichtige Aufgaben auf dem Programm. „Ein friedliches Jahr 2017“ Dies wünschte die Ministerpräsidentin vorab allen Zuhörerinnen und Zuhörern. Sie verwies auf die humanitäre Verpflichtung der Deutschen bei der Flüchtlingshilfe. Dass dieses Thema von immer mehr Menschen und Parteien dramatisiert und zum Beängstigen der Menschen genutzt würde, widersprach ihren Vorstellungen. Die Flüchtlingsfrage stand im Vordergrund der Rede von Malu Dreyer, die nochmals auf folgende Gegebenheit hinwies: „Die Zukunft zu gestalten, das ist unsere Aufgabe!“
Höhepunkt dieser Veranstaltung war zweifelsfrei die Rede des Journalisten Dr. Heribert Prantl, gleichfalls Vertreter der Chefredaktion der Süddeutschen Zeitung. Hier wies er mit einer besonderen Ausdrucksform auf die Werte des früheren und heutigen Lebens hin. Ebenfalls sprach der Jurist sofort „ein friedliches Jahr 2017“ an, das auch für ihn von großer Bedeutsamkeit war. Prantl deutete feinsinnig auf den Umgang des Staates mit dem Menschen hin – damals und heute. Von großer Wichtigkeit sei das „Europa“, das zur Zeit gäre; „doch was wird daraus?“ Man solle nur einmal die vielen Krisen betrachten. Staaten brauchen eine Reform und Vision In seiner eindrucksvollen Rede ging der Schriftsteller auf die augenblickliche Situation in Europa ein. Er hob hervor, dass wir voneinander abhängig seien und die Staaten eine „Reform“ und eine „Vision“ brauchten. „Wir müssen miteinander gehen, und nicht nebeneinander!“, gab einst auch ein Kardinal zu wissen, als es um die Fragen in der Zusammenarbeit mit dem Islam ging. Auf einen langanhaltenden Applaus durfte sich Heribert Prantl bei seiner außerordentlichen Rede freuen. Dass die Bürger immer mehr an der Arbeit der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands interessiert sind, gab Sven Teuber dadurch zu erkennen, dass die Zahl der Mitglieder ständig zunimmt und auch heute wieder neue Mitglieder begrüßt werden können.
Besuch von der Trierer Karnevalszunft Selbst die närrische Zunft ließ es sich nicht nehmen, sich an diesem interessanten Gesprächskreis zu beteiligen. Vertreten waren hier Repräsentanten der KG Rot-Weiß Ehrang sowie die Prinzenzunft der Stadt Trier mit Prinzessin Tanja I. Sicherlich nicht ohne Grund wurden die Vertreter der Politik – so dies nicht schon geschehen – mit ihren Orden ausgezeichnet. Dies geschah mit dem Slogan: „Karneval verbindet, und die SPD ist eine Volkspartei!“ Musikalisch wurden die Besucher der Veranstaltung durch die Gruppe SAXOMANIA unterhalten. RM


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