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Ohne Sprit von Trier nach Luxemburg

Für die Sendung "Expedition in die Heimat" startet Moderator Jens Hübschen per pedes in Richtung Nachbarland. Wie er ohne Auto von Trier bis Luxemburg kommt und was er unterwegs erlebt, ist am Freitag, 31. März, um 20.15 Uhr im SWR zu sehen.
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Moderator Jens Hübschen. Foto: SWR/Thomas Keck

Moderator Jens Hübschen. Foto: SWR/Thomas Keck

Laut Online-Routensuche dauert der Fußweg vom Porta-Nigra-Platz in Trier bis in die Innenstadt von Luxemburg knapp zehn Stunden. Das schafft der Moderator freilich nicht, ohne Pausen einzulegen – zum Beispiel am Schloss Monaise, dem Lustschlösschen des Trierer Domdechanten aus dem späten 18. Jahrhundert, das heute ein Restaurant für gehobene Ansprüche ist. Weiter moselaufwärts ist die Igeler Säule einen Halt wert, bevor es durch die Weinberge von Igel zum Grutenhäuschen geht.

Bei Wasserbillig über die Sauer

Bei Wasserbillig geht es über die Sauer. Vor der Grenzbrücke: das bunte Haus! Hier arbeiten Claudia Krütten und Nicole Zimmer, eine Deutsche und eine Luxemburgerin, zusammen in einer länderübergreifenden Tourist-Information im ehemaligen Grenzposten von Wasserbilligerbrück. Dort, wo die Sauer in die Mosel fließt, lädt Jos Scheuer zum Angeln ein. Der Wasserbilliger war früher in Echternach Bürgermeister, ist heute Rentner und Angler und kann viel erzählen.

Mit dem Fahrrad Richtung Grevenmacher

Bei Mertert steigt Jens Hübschen aufs Fahrrad in Richtung Grevenmacher um, wo Menschen aus 69 Nationen zusammen leben. Eine bunte Kultur- und Sprachenvielfalt, die sich gut im ehemaligen Schlachthof erleben lässt. Nach einem Stadtrundgang mit Kulturschöffin Monique Hermes geht es über Manternach und Niederanven am Airport vorbei ins Herz von Luxemburg. Und natürlich trifft Hübschen auch hier interessante Menschen, die die Stadt mit ihren Ideen bereichern.