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Polizei zieht insgesamt positive Karnevalsbilanz

Das Polizeipräsidium Trier zieht insgesamt eine positive Bilanz ihrer Einsätze an Karneval. Der Einsatz von Videokameras in Trier hat sich bewährt; zahlreiche Auseinandersetzungen konnten dadurch bereits in einem frühen Stadium verhindert werden.
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Foto: Symbolbild/Archiv

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Mehrere hundert Polizeibeamte sorgten in der Region dafür, dass die Freunde der Fastnacht unbeschwert feiern konnten. In Trier hatte die Polizei Videokameras aufgestellt, mit deren Hilfe die Einsatzleiter brisante Entwicklungen frühzeitig erkennen und Einsatzkräfte zu neuralgischen Punkten dirigieren könnten, um Eskalationen vorzubeugen. So wurden in der Einsatzzentrale der Polizei in Trier an Weiberfastnacht und am Rosenmontag mehr als zwei Dutzend Situationen an den Bildschirmen beobachtet, in denen sich größere handgreifliche Auseinandersetzungen anbahnten. Durch das schnelle Heranführen von Einsatzkräften konnten diese Streitereien schnell beendet werden, bevor Schlimmeres passierte. "Insofern hat sich der Einsatz der Videokameras bewährt", sagt der stellvertretende Trierer Polizeipräsident Franz-Dieter Ankner. Auch in den Einsatzvorbereitungen zur nächsten Fastnachtssession wolle man sich wieder mit dem Thema Video auseinandersetzen.

180 Straftaten

Insgesamt haben die Beamten des Polizeipräsidiums Trier an den närrischen Tagen rund 180 Straftaten registriert, darunter Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen. 30 Mal wurden Menschen zumindest vorübergehend in Gewahrsam genommen. 63 Platzverweise wurden ausgesprochen. Elf Mal erstatteten die Einsatzkräfte Strafanzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, weil Männer oder Frauen sich den Maßnahmen der Polizei mit Gewalt widersetzten. Drei Beamte wurden dabei verletzt. Bei den allermeisten dieser Einsätze trafen die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten auf zum Teil stark alkoholisierte Menschen.

120 betrunkene Jugendliche

Gemeinsam mit den Jugendämtern und Ordnungsämtern führte die Polizei gezielte Alkoholkontrollen durch und stellte dabei unter anderem rund 120 alkoholisierte Jugendliche oder Kinder fest, die zum Teil in die Obhut von Erziehungsberechtigten übergeben wurden. Bei Alkohol- und Drogenkontrollen stellten die Beamte 13 Führerscheine sicher. Sechs Mal konnten sie gerade noch rechtzeitig verhindern, dass alkoholisierte Autofahrer mit ihrem Gefährt losfuhren.


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