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Schule für Physiotherapie punktet mit dualen Studiengängen

Trier. Der Interessenverband zur Sicherung der Qualität an den deutschen Schulen für Physiotherapie (ISQ) hat die Schule für Physiotherapie am Trierer Brüderkrankenhaus rezertifiziert. Damit bescheinigte der Verband der Ausbildungsstätte ein hohes Qualitätsprofil. Besonderes Lob gab es für die Kooperationen mit mehreren Hochschulen. Inzwischen belegt fast die Hälfte der aktuell 80 Schüler parallel zur Ausbildung einen dualen Studiengang.

Hunderte Physiotherapeuten besuchten seit Mitte der 1990er Jahre das ehemalige Bootshaus im Norden der Stadt, in dem Gebäude mit Blick auf den Fluss hat die bereits im Jahr 1975 gegründete Schule für Physiotherapie am Brüderkrankenhaus ihren Sitz. Noch, denn in wenigen Monaten wird die Ausbildungsstätte in das derzeit im Bau befindliche neue Bildungshaus auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses umziehen. Auch wenn sich der Standort bald ändern wird – die Qualität der Ausbildung soll erhalten bleiben und auch künftig garantiert werden.

Qualitäsprofil bestätigt

Davon ist auch der Interessenverband zur Sicherung der Qualität an den deutschen Schulen für Physiotherapie (ISQ) überzeugt. Dessen Auditoren bescheinigten der Schule jetzt nach einer umfassenden Prüfung erneut ein hohes Qualitätsprofil. "Das hervorragend qualifizierte Kollegium der Schule arbeitet stetig an der Verbesserung der organisatorischen Strukturen und der inhaltlichen Prozesse", attestierten die Experten des ISQ unter anderem. Dass die Schule gemeinsam mit der Hochschule Trier den Studiengang "Physiotherapie – Technik und Therape" konzipierte und seit 2014 anbietet, sei "herausragend", heißt es weiter in dem Bericht der Auditoren. Von bundesweit etwa 280 vergleichbaren Einrichtungen ist die Schule für Physiotherapie am Brüderkrankenhaus eine von nur rund 30, die vom ISQ zertifiziert wurden; in Rheinland-Pfalz gibt es lediglich eine weitere Ausbildungsstätte, welche den Anforderungen des Verbands gerecht wird.

Schüler werden miteinbezogen

Schulleiterin Monika Serwas sieht, neben der Anerkennung der Arbeit ihres Teams, vor allem einen Vorteil in den regelmäßigen Überprüfungen: "Wir können uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen und bleiben immer am Ball, insbesondere was die inhaltliche Ausgestaltung der Ausbildungsangebote anbelangt. Dass auch unsere Schüler vom ISQ in den Prozess mit einbezogen werden, ist in der Schulentwicklung spürbar." Jedes Jahr nimmt die Schule 28 junge Frauen und Männer auf; aktuell werden in drei Jahrgängen 80 Schüler unterrichtet. Laut Monika Serwas absolviert aktuell bereits fast die Hälfte der Auszubildenden zusätzlich einen der gemeinsam mit der Hochschule Trier und der Katholischen Hochschule Mainz angebotenen dualen Studiengänge.

"Die richtigen Weichen gestellt"

Auch Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses, findet anerkennende Worte für die Arbeit der Schule: "Die Rezertifizierung durch den ISQ macht einmal mehr deutlich, dass Frau Serwas und ihr Team die richtigen Weichen gestellt haben, um die Ausbildung noch attraktiver zu machen." Somit leiste die Schule einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im regionalen Gesundheitswesen, ergänzte Leineweber.

Der Hausobere und Monika Serwas sind überzeugt, dass der Ende des Jahres anstehende Umzug in das neue Bildungshaus die Rahmenbedingungen für Lehrende und Lernende weiter verbessern wird. Damit sei auch für die Zukunft gewährleistet, was der Verband ISQ der Schule schon in der Vergangenheit und auch gegenwärtig wieder bescheinigt – dass diese "hervorragend aufgestellt" sei.       

RED

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